Musikalische Reise vom Sauerland auf die Inseln

+
Pete Morton und Heike Jurzig präsentierten einen abwechslungsreichen Musik-Mix. ▪

ALTENAFFELN ▪ Gutes Essen, eine familiäre Atmosphäre, dazu zwei wahrlich herausragende Musiker, die ihr Publikum am Samstagabend auf eine musikalische Reise vom Sauerland bis auf die Inseln mitnahmen – die Spring Dinner Night im Henblas hielt eine Fülle von Reizen parat. Zu Besuch waren diesmal Pete Morton und Heike Jurzig, die auf der Violine den englischen Sänger, Komponisten und Gitarristen begleitete.

Schon drei Mal hat Pete Morton mit seiner unvergleichlichen Art, Musik zu leben, in Affeln Station gemacht. Seine Konzerte haben zweifelsohne das gewisse Etwas, denn er spielt neben vielen bekannten Stücken auch eigene Kompositionen. Im dritten Teil des Abends folgte dann noch ein Wunschkonzert. Von den Stones bis zu den Beatles reichte das Repertoire, moderne Pop-Balladen rundeten das musikalische Ensemble ab. Zudem bekamen die Gäste im Henblas noch eine Überraschung serviert. Eine Frau aus dem Publikum nutzte die Gelegenheit, griff zum Mikrofon und gab, begleitet von den erfahrenen Musikern, einen echten Klassiker zum Besten. Der Applaus für diese Einlage fiel besonders kräftig aus.

Zum Einstieg in den Abend hatten Morton und Jurzig den „Shepherd’s Song“ gewählt und damit das musikalische Gerüst des Abends vorgegeben: Englische, irische und schottische Stücke, die Heike Jurzig mit den typischen Violinen-Klängen bereicherte. Schon mal etwas von „Nottingham-Plattdeutsch“ gehört? Morton zeigte mit dem Volkslied „Dat du mien Leevsten büst“, wie es klingt. Überaus abwechslungsreich, überraschend, mitreißend und nah am Publikum, so ließ sich die Spring Dinner Night beschreiben. Dass die beiden zwischendurch mal das Sauerlandlied – zusammen mit dem Publikum – anstimmten, passte absolut ins Bild. ▪ maj

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare