Musikalisch wie kulinarisch ein absoluter Hochgenuss

Als musikalischen Aperitif beim Benefiz-Konzert im Kaisergarten servierte das Jugendsinfonieorchester der Musikschule Lennetal am Samstagabend „A Festival Prelude“ von Alfred Reed.

NEUENRADE ▪ Am Samstagabend fand im Neuenrader Kaisergarten ein runder Geburtstag statt – vor einer Rekordkulisse von 190 begeisterten Besuchern: Bereits zum zehnten Mal lud die Musikschule Lennetal zum Benefizkonzert in den großen Saal ein, der von der Kaisergarten-Crew dem Anlass entsprechend hochwertig dekoriert und eingedeckt worden war. Tafelmusik nennt die Musikschule das Konzert der besonderen Art, denn dabei handelt es sich um die absolut stimmige Kombination aus musikalischem und kulinarischem Hochgenuss. Im Wechsel treten die Ensembles des Jugendsinfonieorchesters und der Küchencrew in Aktion. Von Markus Jentzsch

Als musikalischen Aperitif servierte das Jugendsinfonieorchester „A Festival Prelude“ von Alfred Reed, ehe Variationen über ein Thema von Joseph Haydn der Begrüßungsansprache folgten – ein Brahms-Werk, arrangiert von John Whitney. Im gastronomischen ersten Gang wurden die 190 Gäste mit Wildpastete verwöhnt.

Sebastian Hoffmann, ausgewiesener Fachmann in Sachen Musik, klärte wie üblich über die Hintergründe der Stücke auf, angereichert mit vielen facettenreichen Informationen. „Sie werden unter anderem quietschende Reifen bremsender Wagen hören“, stimmte Hoffmann das Auditorium auf „Ein Amerikaner in Paris“ von George Gershwin ein, der so illustrativ komponiert hatte, dass selbst nach seinem Tod Filme über seine Stücke gedreht werden konnten – „Außergewöhnlich“ titelte Hoffmann und versprach nicht zu wenig. Insgesamt fünf Gänge umfasste das Menü, deren sieben servierte das Jugendsinfonieorchester und ließ die Tafelmusik mit der Willson-Komposition „76 Trombones“ ausklingen.

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