Ganz nah am Original

In der Altstadt herrschte Partystimmung. Die schon bekannte Band kam beim Publikum wieder bestens an. 

Stadtgründer Graf Engelbert III. schaute am Samstagabend wieder einmal aus luftiger Höhe auf fröhliche Untertanen: Die Kölner Band „Shapes of Sound“, die zum dritten Mal in Neuenrade auf dem Marktplatz in der Altstadt gastierte, zog erneut alle musikalischen Register. Circa 300 Zuhörer waren begeistert.

"Kölsch-Classic meets Oldie-Classic“ lautete der Titel des Freiluftkonzerts, das abermals vom örtlichen Gastronomen Heinz Friedriszik veranstaltet wurde. Die als Beatband gegründete Kölner Band nahm ihr Publikum mit auf eine musikalische Reise. Ob klassische Oldies, Rock-Songs, Balladen oder Kölschrock: „Shapes of Sounds“ trug seine bekannten Titel mit viel Überzeugung und musikalischer Qualität vor. 

Kölschrock, Oldies, Pop und Balladen Der Musikanspruch, möglichst nah ans Original zu kommen, zeichnete das Quintett wieder einmal aus. Die Arrangements stimmten und passten zum Musikverständnis, die Zuhörer in der Altstadt wussten das zu würdigen. Die fünf Musiker mit Frontmann Josef Blaeser am Mikro hatten ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Oldies wechselten sich mit Kölsche Musik ab – die Liebe und Verbundenheit zur Heimatstadt mit dem Dom war unüberhörbar. Ob Ohrwürmer von den „Bläck Föss“ oder „Brings“ – die Auswahl der Musiknummern stimmte, das Publikum kam musikalisch sofort auf Touren. 

Mit viel Gefühl vorgetragene Kölschtitel wie „Helfe kann dir keiner“ oder das bekannte und in kölscher Mundart vorgetragene „Stand by me“ wurden quasi zur seelischen Musikmassage. Die klassischen Oldies sind Kracher, die beim Publikum für Bewegung sorgen, es wird stets mitgewippt und getanzt. Auch am Samstag ließ die Erinnerung an die Jugendzeit die meist in die Jahre gekommenen Zuhörer das Knacken in den Knien vergessen. Bob Dylan mit seinem „Knockin’ ob Heavens’ Door“ wurde ebenso lebendig wie der unvergessene Elvis mit seiner Musik. Wer die Augen schloss und nur der Musik lauschte, sah das Rockidol samt Hüftschwung vor sich. 

Ob „The house of the rising sun“ oder der Popsong „Hang on Sloopy“: „Shapes of sound“ hatte es im Gepäck. Erinnerungen an die Jugendzeit Sicherlich wird diese Band nicht zum letzten Mal in der Hönnestadt zu Gast gewesen sein. Auf dem Schmerbeck-Platz waren jedenfalls bekannte und weniger bekannte Gesichter zu sehen. Auch den 1. Vorsitzenden des Kulturausschusses, Josef Brockhagen, hatte es zum musikalischen Tatort gezogen. Der bekannte Kommunalpolitiker mit großem Musikherzen war von der „Musik am Brunnen“ genau so angetan, wie die übrigen Zuhörer. Zweifelsohne wird er auch die Erkenntnis mitgenommen haben, dass sich der Marktplatz samt Engelbert III.-Standbild weiterhin bestens für Veranstaltungen dieser Art eignet.

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