Dreischichtbetrieb in intakter Halle

Muschert+Gierse: Produktion läuft nach Brand wieder an

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Große Container rund um Muschert + Gierse: Hier wird das Löschwasser aufgefangen.

Neuenrade/Küntrop - Mit Macht setzt man bei Muschert + Gierse alle Hebel in Bewegung, um die Produktion wieder in Gang zu bringen – mit Erfolg. In der unbeschädigten Halle werde schon wieder im Dreischicht-Betrieb produziert, sodass einer der wichtigsten Kunden bedient werden kann.

Das erläuterte Iris Middendorf aus der Inhaberfamilie. Gleichzeitig würden zwei Dutzend Beschäftigte ins Zweigwerk nach Heiligenstadt transferiert, um dort eine Dependance „für die Küntroper Kunden“ zu installieren.

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Bei Muschert + Gierse herrscht jedenfalls hektische Betriebsamkeit: Handwerkerfahrzeuge, Bagger stehen überall, Aufräumtrupps sind mit der Schadensbegrenzung und dem Aufräumen befasst.

Rund um das Gebäude verteilt sind jede Menge große grüne Mietcontainer zu sehen. Hier wird das von Fachbetrieb Lobbe abgepumpte kontaminierte Löschwasser aus den Auffangbecken des Oberflächenveredlers untergebracht.

Vorsichtig beginnen Fachleute außerdem damit, das Trümmerfeld kontrolliert und beobachtet zu beseitigen. Beobachtet deshalb, um Ursachenforschung betreiben zu können.

Die Polizei geht weiterhin von einem technischen Defekt aus. Vorsätzliche, aber auch fahrlässige Brandstiftung wird ausgeschlossen, teilte Polizeisprecher Dietmar Boronowski mit.

Fotostrecken zum Großbrand

Muschert & Gierse in Küntrop brennt

Großbrand bei Muschert & Gierse

Am Dienstagabend kam es dann noch zu einem Feuerwehreinsatz bei Muschert + Gierse. Offenbar hatte sich im Randbereich des Daches wieder ein kleines Feuer entwickelt.

Wie Heinz-Jürgen Böhmer, stellvertretender Gemeindebrandinspektor, auf Nachfrage mitteilte, habe man die Löschgruppe Küntrop alarmiert und den Hubrettungswagen eingesetzt, um die Verkleidung abzureißen und das Feuer zu löschen. - vdB

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