SSV Küntrop

Multifunktionales Spielfeld soll bis Mai 2022 fertig sein

Keine direkte Resonanz gab es bei der Bürgersprechstunde zur Vorstellung für die Pläne einer Kleinfeldanlage Küntrop. Vereinsmitglieder wussten zu berichten, dass die Leute aus dem Dorf positiv zur Anlage stehen würden.
+
Keine direkte Resonanz gab es bei der Bürgersprechstunde zur Vorstellung für die Pläne einer Kleinfeldanlage Küntrop. Vereinsmitglieder wussten zu berichten, dass die Leute aus dem Dorf positiv zur Anlage stehen würden.

Der SSV Küntrop möchte am Rande des Sportplatzes an der Dinneike eine neue Spielanlage errichten und hatte die Anlieger eingeladen, um darüber zu informieren. Die zeigten aber wenig Interesse. Es habe aber schon positive Rückmeldungen gegeben, versicherten die Vereinsvertreter.

Küntrop – Keine Resonanz erhielt die Bürgersprechstunde zur geplanten Kleinfeldanlage im Schatten der Küntroper Motte. Sieben Vertreter des SSV Küntrop sowie Bauamtsleiter Marcus Henninger blieben unter sich. Die Vereinsmitglieder berichteten jedoch von einer ausnahmslos positiven Rückmeldung aus der Bevölkerung im Vorfeld. „Wir wohnen ja hier und sind Teil der Dorfgemeinschaft und wissen, was die Leute denken“, sagte einer von ihnen.

Dann ergriff Lars Fuderholz das Wort. Der Beisitzer im Vorstand des SSV Küntrop erklärte den Anwesenden den Plan für einen multifunktionalen Sport-Spielplatz, 12 mal 21 Meter groß. Fußball, Basketball, Tennis und Volleyball kann später einmal direkt neben dem Rasenplatz des Vereins gespielt werden. „Aufgrund des Lärmschutzes wird das Kleinfeld auf der Seite des Vereinsheims errichtet, auf welcher es keine Wohnbebauung gibt“, ergänzte sein Vorstandskollege Volker Klüter.

Fuderholz griff den Gedanken auf: „Zudem ist das Konstrukt der Anlage aus Stahlbeton gefertigt. Und aus Gründen der Lärmreduzierung befinden sich zwischen den einzelnen Elementen Kunststoffpuffer.“ An Klüter gerichtet sagte er: „Wenn Du aus fünf Meter da volle Pulle drauf schießt, gibt das gerade einmal 65 Dezibel – das ist weniger als Deine Waschmaschine zuhause.“

Fuderholz betonte: „Zudem ist das fertige Kleinfeld dann rundherum mit einem fast drei Meter hohen Zaun versehen. Auch der schluckt Geräusche.“ Außerdem soll er den ein oder anderen Ball, der sich verirrt, aufhalten. Stadtvertreter Henninger fügte an dieser Stelle an: „Wir bemühen uns aber auch um eine Halteverbotszone hier.“ Damit wären Ballsucher vor dem Autoverkehr besser geschützt.

Das Spielfeld wird der Allgemeinheit zugänglich sein. Der Eingang soll jedoch mit einer Schikane versehen werden. Fuderholz erklärte: „Da kommt jeder Mensch durch, aber eben beispielsweise kein Fahrrad.“ Damit soll die Gefahr einer zweckentfremdeten Nutzung des Kunstrasenplatzes minimiert werden.

Bauamtschef Henninger freut sich bereits jetzt: „Dass solche Plätze – auch vor Corona schon – gut angenommen wurden, sehen wir ja etwa in Affeln.“ Doch noch dauert es etwas, bis aus den Plänen Realität wird. Fuderholz berichtete: „Derzeit holen wir Angebote ein. Und wir bereiten momentan den Bauantrag vor, den wir beim Kreis stellen werden.“ Mit einer Fertigstellung der Anlage rechnet er für Mai 2022.

Der Investitionsrahmen betrage 180.000 Euro, wobei Preise für Baumaterialien derzeit coronabedingt immer weiter stiegen. Die Stadt Neuenrade übernehme 50.000 Euro. Weitere 117.000 Euro kämen aus dem Leader-Förderprogramm der EU. Fuderholz sagte: „Den Rest trägt der Verein, beziehungsweise soll durch Spendengelder gedeckt werden.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare