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Autotür, Fell-Schlüpfer und Geldbörse gefunden

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Von: Michael Koll

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Stadtwerke-Mitarbeiter Uwe Pauls (r.) mit der gefundenen Geldbörse.
Stadtwerke-Mitarbeiter Uwe Pauls (r.) mit der gefundenen Geldbörse. Mitunter sammelten die Freiwilligen im strömenden Regen Müll ein. © Koll

Von kuriosen Fundstücken berichten die zahlreichen Helfer der Sauberkeitsaktion.

„Das Wetter war eben typisch April“, sagte Sandra Horny. Doch die Stadtmarketing-Geschäftsführerin fügte hinzu: „Aber wir sind halt alle harte Sauerländer.“ Und so bilanzierte sie am Samstagnachmittag „eine sehr gute Aktion Sauberes Neuenrade“.

159 Teilnehmer hatten sich angemeldet und als diese am Mittag nach der Arbeit am Kulturschuppen zusammenkamen, waren die 250 Bratwürstchen schleunigst vertilgt. Horny beobachtete: „Alle fanden die Aktion super. Nach Corona hatten sich die meisten ewig nicht gesehen. Und so haben alle noch lange miteinander gequatscht.“

Viele Vereine packen an

Alle – das waren die Vertreter von der Jugendfeuerwehr, des TuS Neuenrade, der mit dem Hauptvorstand und zahlreichen Abteilungen teilnahm, der SGV, des Bürgerbusvereins, die Kulturfluter, die Pfadfinder „und auch viele Privatleute“, wie Horny hervorhob. „Und die Sänger des Shalomchors haben hinterher sogar noch beim Grillen kräftig geholfen.“

Geldbörse mit Personalausweis gefunden

Einige Mitarbeiter der Stadtwerke packten fleißig mit an, so auch Sandra Kopka mit Mann Matthias und den Söhnen Simon und Alex. Das Quartett hatte nach eineinhalb Stunden bereits folgende Ausbeute zwischen Küntrop und Neuenrade gemacht: „17 Masken, zwei Radkappen, einige Flaschen“, zählte Sandra Kopka auf. Ihr Gatte staunte: „Man glaubt gar nicht, was man alles findet.“ Seine Frau war sicher: „Es ist auf jeden Fall viel weniger Müll als im vorigen Jahr, als wir erstmals mitgemacht haben.“ Das bestätigte auch Stadtwerke-Mitarbeiter Uwe Pauls. „Wir haben vor allen Dingen zwei Personalausweise gefunden – einer sogar in einem Portemonnaie mit Gesundheitskarte und allem zipp und zapp.“

Slip mit Leopardenfell-Muster

Sandra Horny ergänzte die Liste der besonders kuriosen Funde noch um „einen Schlüpfer mit Leopardenfell-Muster, ein Waschbecken und eine Autotür, wie auch immer die oben auf den Kohlberg gekommen ist“. Für die Stadtmarketing-Geschäftsführerin steht zweifelsfrei fest: „Wir starten diese Aktion im nächsten Jahr wieder.“

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