Neue Ampelanlage wird installiert

Symbolbild. – Wer ins Mühlendorf will muss über die Poststraße fahren.

Neuenrade - Wer sich am Mittwoch auf den Weg ins Mühlendorf machte, stand bald vor rot-weißen Baken: Die Ampelanlage an der Kreuzung B229/Mühlendorf/Lange Gasse wird nun wie geplant ausgetauscht. Voraussichtlich fünf Wochen werden die Arbeiter zu Gange sein.

Noch sind die Bagger zwar nicht am Werk, um neue Leitungen zu legen – am Montag werden sie jedoch voraussichtlich anrücken. Bis dahin wird die alte Ampelanlage abgebaut. Freie Durchfahrt gilt nun nur noch für den Lieferverkehr und Busse der MVG. Alle anderen müssen über die Poststraße ausweichen. Die Bushaltestelle „Neuenrade Mitte“ ist für die Zeit der Baustelle um 40 Meter in Fahrtrichtung Werdohl verlegt worden.

Die „Neusignalisierung“ Neuenrades, so der Fachjargon der Techniker, ist das derzeit augenfälligste Projekt in Neuenrade. Drei Ampelanglagen werden derzeit erneuert und so fein aufeinander abgestimmt, dass sich der Verkehrsfluss auf der Bundesstraße durch Neuenrade verbessert.

Rund 230 000 Euro kostet das den Steuerzahler. Dafür erhält er mit einer speziellen Software, einer Videokamera und LED-Licht für bessere Sichtbarkeit bei ungünstigen Lichtverhältnissen (blendende Sonne) ausgestattete Ampelanlagen, die sogar online sind. Eine grüne Welle kann nicht garantiert werden, gleichwohl werde der Verkehrsfluss sicher optimiert, hieß es von StraßenNRW.

Die Anlagen werden selbstverständlich auch behindertengerecht ausgestattet, mit entsprechenden Tonsignalen und Anzeigen für Seh-, und Gehbehinderte. - lw/vdB

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