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Montag besuchen die ersten Ukrainer schon die Hönnequell-Schule

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Von: Peter von der Beck

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Diese Gruppe Ukrainer kam auch ins Café Come-together. Sie freuten sich, dass man sich kümmert. Jetzt müssen die Menschen erst einmal zur Ruhe kommen.
Diese Gruppe Ukrainer kam auch ins Café Come-together. Sie freuten sich, dass man sich kümmert. Jetzt müssen die Menschen erst einmal zur Ruhe kommen. © von der Beck, Peter

Es war voll an diesem Mittwoch: Beim internationalen Café Come-together in der Bücherei war jeder Platz besetzt. Es waren überwiegend aus ihrer Heimat geflüchtete Ukrainer, die an dem Nachmittag in der Stadtbücherei Neuenrade zusammenkamen.

Die Stadtbücherei ist gleichzeitig das Zelius – das Zentrum für Lesen, Integration und Sprache. Chefin des Ganzen ist Sandra Horny, die organisatorisch die Fäden in der Hand hält.

Auch der neue Verein Vision war mit im Boot und hatte für die Kinder der Neuankömmlinge altersgerechte Begrüßungstaschen parat, die flott verteilt wurden. Viele neue Ehrenamtliche waren gekommen, um die Ukrainer zu unterstützen, wo es ging.

Termine für Deutschkurse stehen

Auf Nachfragen konnte Sandra Horny sagen, dass die älteren Kinder ab Montag die Hönnequellschule (HQS) besuchen, bei den Kleinen müsse man zunächst schauen, wie es am besten zu handeln sei. Da kümmere man sich in der nächsten Woche. Auch die Deutschkurse stehen schon, sagte Horny. Dienstags und Donnerstag werde Deutsch unterrichtet.

Zudem seien Integrationslotsen aktiviert und selbst eine Begleitung zum Eis-Essen sei organisiert worden. Auch schaue man genau hin. Man kümmere sich um die besonders sportlichen Jugendlichen genauso wie um die jugendlichen Musiker.

Erfahrungen und Netzwerke von 2015

Sandra Horny betonte, dass man natürlich auf die Erfahrungen und Netzwerke von 2015 – der Hoch-Zeit der damaligen Flüchtlingswelle – zurückgreifen könne. Doch in der Zwischenzeit habe sich der eine oder andere Ehrenamtliche zurückgezogen, zudem seien die Menschen anders, hätten andere Bedürfnisse. „Da ist vieles anders, da ist vieles neu.“

Gleichwohl haben man Ehrenamtliche, die sich um Möbel und Hausrat kümmern würden, das DRK sei ebenfalls involviert. Eine Kinderspielgruppe bis sechs Jahre und das Thema Kita-Platz gehe man auch an.

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