Moderne Gemeinschaftsschule

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Pink dominiert in der Mädchentoilette. Dierk Rademacher, Astrid Wagner-Tillmann, Holger Bieda und Brigitte Neuhaus freut’s.

Neuenrade -  „Wir sind auf einem guten Weg und haben bereits viel geschafft“, sagte Hauptamtsleiter Dierk Rademacher gestern im Rahmen eines Pressegesprächs in den Räumen der Gemeinschaftsschule. Großflächige Umbau- und Sanierungsarbeiten liegen nun hinter den städtischen Mitarbeitern, der Schulleitung und auch den vielen Handwerkern. Rund 270 000 Euro wurden dafür in den vergangenen Monaten in die Hand genommen.

„Wir wollen uns attraktiv und modern präsentieren“, fügte auch Schulleiterin Astrid Wagner-Tillmann hinzu, die, ebenso wie der Rektor der Gemeinschaftsschule Holger Bieda, die kommende Anmeldephase ab dem 10. Februar im Visier hat. Ein großes Augenmerk der Neugestaltung und Attraktivierung der Gemeinschaftsschule galt vor allem den Klassenräumen. Ergonomische Stühle in farbenfrohem Rot, helle Tische, Regale und ein modernes Lehrerpult sollen zu angenehmem Lernen beitragen. Die Sanierungsarbeiten im ersten und zweiten Obergeschoss inklusive des Verwaltungstraktes wurden bis zu den Herbstferien fertiggestellt.

Dort, wo sich Lehrer und Schulleitung nun in großzügigen, lichtdurchfluteten Räumen auf den Schulalltag vorbereiten, wurde im Rahmen der Umbauarbeiten der komplette Grundriss verändert, Wände herausgerissen und vereinzelt an anderer Stelle neue gezogen. Dort sollen in den kommenden drei Jahren dann insgesamt 50 Lehrer Platz finden. „Unser Traum von der perfekten Gemeinschaftsschule wird nun Schritt für Schritt verwirklicht“, schwärmte Rademacher. Brigitte Neuhaus hat seitens des Bauamtes die Sanierungsarbeiten fest im Blick. „Bei der Gestaltung der Mädchentoilette durften die Schülerinnen mit entscheiden“. In offensivem Pink kommen Boden, Waschbecken und Spiegel nun daher. „Wir haben die Erfahrung bereits auf der Jungentoilette gemacht: Wenn sich die Schüler wohl fühlen, gehen sie pfleglich mit den ihnen anvertrauten Dingen um“, lobte Wagner-Tillmann. Die Jungentoilette wurde im vergangenen Jahr für 50 000 Euro hochwertig saniert.

Modernität versprechen in der Gemeinschaftsschule vor allem die neu angeschafften technischen Geräte. Pro Jahrgang gibt es nun ein sogenanntes Whiteboard im Wert von 4500 Euro, an das Beamer angeschlossen ist. Unterricht mit digitalen Medien sei die Zukunft des Unterrichts, waren sich Schulleitung als auch die Mitarbeiter der Stadt einig. Zudem wurde ab der Stufe sechs je ein Satz Laptops gekauft.

Gut gesichert sind diese Neuerungen nicht nur in eigens dafür errichteten Räumen, sondern in Zukunft auch durch ein modernes, elektronisches Schließsystem, mit dem alle Räume der Schule derzeit versehen werden. „Wir blicken motiviert und voller Vorfreude auf die kommenden Schuljahre“, sagte Astrid Wagner-Tillmann. Interessierten Schülern und Lehrern bietet die Gemeinschaftsschule am 27. November einen Infoabend an.

Von Friederike Domke

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