Verjüngung des Vorstandes

Mitgliederversammlung der Frauen Union Neuenrade

+
Bei der Mitgliederversammlung wurde der Vorstand der Frauen Union bestimmt. Außerdem war Marco Voge zu Gast.

Neuenrade - Jana Rickert bleibt für weitere zwei Jahre Vorsitzende der ortsansässigen Frauen Union. Ihre Stellvertreterin im Vorstand der CDU-Arbeitsgemeinschaft ist fortan Claudia Klonke. Die bisherige Co-Leiterin der Frauen Union trat nicht zur Wiederwahl an.

Klonkes Vorgängerin Gisela Uhlig meinte, es sei Zeit für eine Verjüngung des Vorstandes. Das gelang vor allen Dingen durch die Wahl von Kristina Gaude. Die neue Beisitzerin ist gerade einmal 28 Jahre alt. Sie folgt auf Ruth Sange, die ebenfalls nicht erneut kandidierte. 

Weitere Beisitzerinnen bleiben Nina Hanke-Abel und Marlies Schmerbeck. Schriftführerin ist auch künftig Silvia Gaude. Pressesprecherin bleibt Irmhild Hartstein. 

Ein Rückblick auf vergangene Veranstaltungen

Zu Beginn des Abends hielt am Mittwoch im Hotel Kaisergarten die alte und neue Vorsitzende ihren Jahresbericht. Rickert ließ Routine-Veranstaltungen, Einsätze für die Flüchtlingshilfe sowie zahlreiche Spendenübergaben der Frauen Union Revue passieren. 

Insbesondere erinnerte sie an die erstmalige Teilnahme der CDU-Frauen am Kinderschützenfest in Neuenrade. Zudem lobte sie ihr Team, welches sie in den zurückliegenden zwölf Monaten tatkräftig unterstützt habe. 

Als Gast zur Mitgliederversammlung war Marco Voge erschienen. Der 36-jährige Balver kandidiert am 14. Mai 2017 für den Landtag. Seine Beweggründe schilderte der Christdemokrat bei seiner gut einstündigen Vorstellung mit den Worten: „Nordrhein-Westfalen ist ein tolles Land, wird aber leider unter Wert regiert.“ 

Diese Einschätzung begründete Voge mit einem „Wirtschaftswachstum gleich Null“. Zudem lebe in NRW jedes vierte Kind in Armut. Das Bundesland habe die höchste Einbruchsrate und das höchste Stau-Aufkommen.

Sprache des Volkes sprechen

Zur Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten stellte der heimische Politiker fest: „Wenn wir unsere Politik hierzulande auf einem christlichen Menschenbild aufbauen, mache ich mir keine Sorgen um den politisch rechten Rand.“ Für ihn gelte im Wahlkampf: Man müsse die Sprache des Volkes sprechen und nah am Lebensalltag der Menschen sein. 

Bei der folgenden Diskussionsrunde sprach sich eine Teilnehmerin dafür aus, Behinderte nicht mit Kindern ohne Handicap an Regelschulen zu unterrichten. Der Landtags-Kandidat kam daraufhin auf die Schulpolitik im Allgemeinen zu sprechen und sagte: „Im Zuge des Akademisierungswahns schreiben viele Schüler immer bessere Noten, ohne dabei aber wirklich schlauer zu werden.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare