Mitgliederversammlung

Senioren-Union setzt in Neuenrade auf Kontinuität

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Sie wollen die Senioren-Union auch weiterhin nach vorn bringen: Daniel Wingen, Hans-Dieter Richter, Axel Struwe, Hans-Reinhard Golka, Eberhard Bauerdieck, Dieter Drangmeister (hinten, von links), Margret Vitz, Renate Overhues und Gudrun Runte (vorn).

Neuenrade - Die Senioren-Union Neuenrade setzt auf Kontinuität: Die Mitglieder wählten den Vorstand mit großer Mehrheit wieder. Dieser zeigte sich zufrieden mit den vergangenen zwölf Monaten.

Der Vorsitzende Axel Struwe und seine Stellvertreterin Margret Vitz bekamen bei der Mitgliederversammlung jeweils 25 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung und bleiben damit für zwei weitere Jahre an der Spitze der Senioren-Union.

Die Suche nach einem Schriftführer gestaltete sich schwieriger: Weil sich unter den Mitgliedern niemand für diesen Posten fand, werden Struwe und Vitz diese Aufgabe weiterhin mit übernehmen. Zu Beisitzern wurden Dieter Drangmeister, Hans-Reinhard Golka, Renate Overhues, Hans-Dieter Richter und Gudrun Runte gewählt.

In seinem Geschäftsbericht lobte Axel Struwe, die Senioren seien in der Neuenrader CDU gut repräsentiert: Drei Mitglieder der Senioren-Union säßen im Rat, vier in den Ausschüssen und zwei im CDU-Vorstand. Auch im Kreisvorstand und der Bezirksversammlung sei der Ortsverein vertreten.

Viele gut besuchte Veranstaltungen

„Das Gerüst unserer Arbeit aber sind nach wie vor unsere abwechslungsreichen Veranstaltungen“, betonte Struwe. Dazu gehörten etwa Vorträge, Besichtigungen oder Feiern. Mit durchschnittlich 32 Teilnehmern waren diese zuletzt gut besucht.

Der Kreis- und Bezirksvorsitzende Eberhard Bauerdieck forderte die Neuenrader CDU-Senioren in seinem Grußwort auf, in ihren Aktivitäten nicht nachzulassen. Die 83 Mitglieder umfassende Senioren-Union Neuenrade ist eine von acht im Märkischen Kreis.

Der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Daniel Wingen informierte die Senioren anschließend über die Arbeit der Ratsfraktion. Den Schwerpunkt seines Vortrags bildete der Antrag, nach dem die Stadt 10.000 Euro an denjenigen zahlen soll, der einen Allgemeinmediziner vermittelt.

Senioren „eine Macht bei allen Wahlen“

„Der Antrag soll vor allem das Thema Ärztemangel ins Bewusstsein der Menschen rücken“, erklärte Wingen. Trotz reger Diskussion nahm der überwiegende Teil der Anwesenden den Vorschlag positiv auf.

Das Schlusswort hielt traditionell Hans-Reinhard Golka. „Wir Senioren sollten noch viel häufiger unsere Stimme erheben“, forderte er, „denn wir sind eine Macht bei allen Wahlen.“

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