Messe zum Abschied von Pater Rojek

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Die Stola in Regenbogenfarben bekam Pater Matthias Rojek als Andenken an die Gemeinde.

Neuenrade -  Am Donnerstagabend verabschiedeten die Pfarrei St. Michael Werdohl-Neuenrade und die Gemeinde St. Mariä Heimsuchung Neuenrade ihren Pastor Pater Matthias Rojek.

Die katholische Kirche in Neuenrade füllte sich schnell. Gemeindemitglieder, Bekannte und Freunde kamen zur Dankmesse und zum anschließenden Empfang im Philipp-Neri-Haus. Alle wollten sich persönlich von dem Seelsorger verabschieden, der die Gemeinde drei Jahre lang begleitet hatte.

In Hamburg-Barmbeck wird Rojek zukünftig die Aufgabe des Pfarradministrators der Kirchengemeinde St. Franziskus übernehmen. Auch als Guardian (Klostervorgesetzter) des dortigen Klosters der Franziskaner-Minoriten wird er tätig sein.

„Ich bin dankbar für die Herzlichkeit, die mir in meiner Zeit hier entgegengebracht worden ist“, so bedankte sich Rojek in seiner Ansprache kurz vor dem Ende der Messe.

Außerdem sagte er: „Wie Sie sehen können, kämpfe ich dagegen an, weinen zu müssen. Ich bin kein Freund der Verabschiedungen. Die Feier heute soll auch keinen endgültigen Abschied darstellen. Ich spreche viel lieber von einer vorübergehenden Unterbrechung unserer Unterhaltungen.“

Gemeinderatsvorsitzender Josef Brockhagen übergab Rojek im Namen der Gemeinde eine regenbogenfarbene Stola. Sie enthalte die Farben der Liturgie. Die Farbe rot solle Neuenrade, Werdohl und Hamburg repräsentieren. Alle drei Städte enthalten rot in ihren Wappen.

„Wir werden weiterhin Freunde bleiben“, so verabschiedete sich Pater Matthias Rojek von seinen Gemeindemitgliedern, die mittlerweile gute Freunde für ihn geworden sind.

Von Piriyanga Karunananthan

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