Melancholische Klänge in Affelner Kirche

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Vor dem flandrischen Schnitzaltar spielte die brassgang mark I unter Leitung von Michael Baasner. ▪

AFFELN ▪ Heute werde eine andere Art von Blasmusik ertönen als zur Feier des 150-jährigen Schützenjubiläums am kommenden Wochenende, begrüßte Josef Brockhagen die Zuhörer der 15. Affelner Altarmusik. Die aus dem Kulturprogramm der Stadt kaum noch wegzudenkende Veranstaltungsreihe bot am Sonntagnachmittag in der St. Lambertus Kirche „Alte Musik für Blechbläser und Orgel“ - geistliche Klänge erfüllten das Kirchenschiff, melancholisch anmutend, sowie besinnlich.

Vor dem flandrischen Schnitzaltar der Spätgotik spielte die siebenköpfige brassgang mark I unter der Leitung von Michael Baasner in der Besetzung Trompete, Horn und Posaune –  im Wechsel erklangen hoch über den Zuschauern die tragenden Töne der Orgel, die von Organistin Maria Hartel angeschlagen wurden.

Durch das fast voll besetzte Gotteshaus schallten große Werke von Johann Sebastian Bach, Giovanni Gabrieli, Giovanni Pergolesi da Palestrina oder Hans Leo Hassler. Die teils schwere Musik wirkte nach – Applaus erhob sich erst zum Ende des Programms. Für einen runden Abschluss sorgte die letzte Darbietung: Organistin Maria Hartel und die brassgang mark I präsentierten gemeinsam Léon Bellmanns „Suite Gothique op. 25.“ ▪ sr

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