Küntrop durchtanzt die ganze Nacht

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Die Stimmung bei der Traditionsveranstaltung „Mein Dorf tanzt“ in der Küntroper Schützenhalle war bestens. Die Halle war voll.

Küntrop - Die erste große Party des neuen Jahres fand am Samstag in der Küntroper Schützenhalle statt. „Mein Dorf tanzt“, hieß es wie in den vergangenen Jahren.

Die ausrichtenden Schützen bezogen dabei wieder das dorfeigene Sunlight Entertainment mit ein, dessen Team für die richtige Musik und passendes Licht sorgte.

Aufgelegt wurden Lieder ab den 80er-Jahren, die schon damals für volle Tanzflächen sorgten und auch heute immer noch gerne gehört werden. Dem Publikum gefielen die Hits, wie sich bei den vielen Tänzern zeigte.

An den Theken herrschte Hochbetrieb, ebenso an den Cocktailständen. Und überall in der Halle waren zufriedene Gesichter zu sehen. Es feierten viele Generationen gemeinsam. Es waren auch nicht nur Küntroper und Gäste aus den umliegenden Städten wie Neuenrade und Balve gekommen. Die Schützen begrüßten auch Dahler, Plettenberger und Winterberger.

"Mein Dorf tanzt" in Küntrop

Deren Königspaar Uwe und Elke Susewind nahm mit seinem Hofstaat teil, um für eine Mission zu werben. „Kronkorken für Lotti“ werden gesammelt – für ein siebenjähriges Mädchen aus dem Raum Bad Berleburg, das mit einem unbekannten Gendefekt auf die Welt kam. Mit Kronkorken jeglicher Getränke und verschiedener Marken tragen die Winterberger einen Teil dazu bei, einen Schwenk-Hub-Sitz für das Familienauto anzuschaffen, damit Lotti mitfahren kann.

Zu Beginn der Party wurde Werbung für ein Kronkorkenschätzen gemacht. Am Eingang war eine große Säule aufgebaut, in der 34 727 dieser Flaschenverschlüsse gesammelt worden waren. Patrick Bexten – Geschäftsführer der Küntroper St.-Sebastian-Schützen – war voll des Lobes über die positive Resonanz, die die Gäste dieser Aktion entgegen gebracht haben. 1004,84 Euro kamen zusammen, die an die Winterberger zugunsten von Lotti übergeben wurden. „Vielen Dank dafür“, sagte auch Uwe Susewind.

In Küntrop läuft die Aktion weiter, steht doch vor der Halle eine Sammelstation, in der Kronkorken abgegeben werden können. „Bisher haben wir sechs Tonnen in sechs Monaten gesammelt“, zog Susewind eine erste Bilanz. „Das heißt, bei uns liegen drei Millionen Kronkorken.“ Und noch einmal so viele sollen so schnell wie möglich zusammen kommen. Ein Entsorger, der die Kronkorken annimmt, ist bereits gefunden worden.

Bei „Mein Dorf tanzt“ wurde dieses Mal gefeiert und zugleich Gutes getan, so mancher wird Kronkorken jetzt wohl mehr Aufmerksamkeit schenken als bisher.

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