Entwicklung noch abwarten

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Blick auf ein Gebäude der freien Waldorfschule Neuenrade.

Neuenrade - Gemessen an den kontinuierlich steigenden Schülerzahlen, den erweiterten Möglichkeiten (Abitur) und der Entwicklung, welche die Freie Waldorfschule Neuenrade in den vergangenen Jahren genommen hat, scheint diese Neuenrader Schule ein Erfolgsmodell zu sein.

Zumindest vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung und allgemein zurückgehender Schülerzahlen deutet der verstärkte Zuspruch für diese Schulform auf den Erfolg des Konzeptes hin. Claudia Malcus, Pressesprecherin der Schule, sagte: „Wir hoffen in diesem Jahr auf 260 Schüler“. Dabei werben die Verantwortlichen fleißig für „die Alternative zum staatlichen Schulsystem“. Seitens der Schule wird mit einem Kindergarten kooperiert, Bedingungen wie „ein Klassenlehrer von der 1. bis zur 8. Klasse, Vermittlung von kognitiven, sozialen, handwerklichen, künstlerischen und musischen Fähigkeiten“ oder auch notenfreier Unterricht bis zur 8. Klasse, bei dennoch regelmäßiger Überprüfung des Leistungsstandes - all das scheint zu fruchten. Hinzu kommt Überschaubarkeit und „geringer Unterrichtsausfall“. Auch die Tatsache, dass nun an dieser Waldorfschule Abitur gemacht werden kann, ist hilfreich.

Indes - der Bau einer größeren Mehrzweckhalle auf dem Waldorfschulgelände am Remmelshagen wurde noch nicht angeleiert. Wie Claudia Malcus bestätigte, habe man zwar die nötigen Grundstücke dazu gekauft und die notwendigen Pläne existieren, doch in diesem Jahr wird nicht gebaut. „Wir legen los, wenn wird das Gefühl haben, so ist es richtig“. Derzeit wolle man die tatsächliche Entwicklung bei den Schülerzahlen eben noch abwarten.

Die Schule finanziert sich laut Homepage über Zuschüsse, einkommensabhängiges Schulgeld. Zudem wird von den Eltern Bausteingeld für den Ausbau der Schule erbeten, genauso wie eine finanzielle Bürgschaft über 2500 Euro (fürs erste Kind an der Schule) für Investitionsverpflichtungen der Schule (begrenzt auf die Dauer des Schulbesuchs des Kindes) Auch Sach- und Geldspenden werden gerne genommen.

Wie dem auch sei: Für die zweite Jahreshälfte sind an der Waldorfschule größere Projekte geplant über die Claudia Malcus noch nichts verraten möchte.

Bleibt noch der Hinweis darauf, dass man seitens der Schule noch dringend Lehrer für Sprachen, vordringlich Französischlehrer (Sek. II), sucht.

Und wer sich persönlich ein Bild von der Schule machen möchte, kann zum Info-Tag am 21. März, in der Zeit von 9.30 bis 13 Uhr, kommen.

Von Peter von der Beck

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