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Digitalisierung: Mehr Kosten, mehr Arbeit

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Von: Peter von der Beck

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Schüler nutzt Pad im Unterricht NRW 2022
In der Hönnequell-Schule sind mittlerweile 267 iPads im Einsatz, die von den Schülern genutzt werden. Die Geräte müssen regelmäßig gewartet werden. Das verursacht Kosten, die die Stadt trägt. © Ina Fassbender/DPA

Die Digitalisierung schreitet voran - auch an den Neuenrader Schulen. Dafür muss die Stadt nicht Geld für Investitionen in die Hand nehmen, sondern auch für laufende, kontinuierliche Kosten. Allein an der Hönnequell-Schule müssen beispielsweise fast 270 iPads gewartet werden.

Neuenrade - Die stark zunehmende Digitalisierung von Vorgängen und Arbeitsprozessen geht auch kostenmäßig nicht spurlos an einer Stadtverwaltung vorbei: Als Schulträger muss allein die Stadt Neuenrade hier für die Digitalisierung der Schulen zahlen. Dabei handelt es sich nicht immer um einzelne Investitionen, sondern auch um kontinuierliche Kosten, die für EDV und Co. fällig werden

Fast 34 400 Euro Wartungskosten für fast 270 iPads

So muss die Stadt im Haushaltsplan für 2023 noch einmal 17 000 Euro unter anderem für die Anschaffung und Installation von zwei weiteren digitalen Tafeln für die Hönnequell-Schule berücksichtigen. Auch die Wartung der diversen Endgeräte wird ein ganz schönes Sümmchen fällig. Hier muss insgesamt ein Betrag in Höhe von 33 800 Euro zur Verfügung gestellt werden. Zwischenzeitlich sind allein 267 iPads in der Hönnequell-Schule im Einsatz.

12 500 Euro für Erneuerung der städtischen Homepage

Auch die Software-Lizenzen für verschiedene Programme, die die Stadt-Mitarbeiter nutzen, sind nicht ganz billig: Fast 33 000 Euro werden im kommenden Jahr wohl dafür fällig. Untere anderem fällt die Erneuerung der städtischen Homepage darunter, für die im Haushaltsplanentwurf für 2023 allein 12 500 Euro veranschlagt sind, oder die Arbeitszeiterfassung, Rufbereitschaft, die „Schnittstelle INFOMA/Regisafe wegen des Rechnungsworkflows“ und die Nachlizensierung von Windows-Produkten.

Administratorenschulungen gilt es genauso zu berücksichtigen wie Beratungsdienstleistungen oder Schulungskosten zum Beispiel „im Gewerbemeldewesen“. Insgesamt muss ein Haushaltsansatz in Höhe von rund 240 000 Euro gebildet werden.

Stadtverwaltung vergibt Stelle für die Digitalisierung

Bleibt noch zu erwähnen, dass die Stadtverwaltung auch eine Stelle für die Digitalisierung zu vergeben hat: Der Personalverantwortliche der Stadt Neuenrade, Frank Staffel, sieht es zudem auch als dringlich an, einen Sachbearbeiter für Digitalisierung und Organisation zu finden. Dabei handelt es sich um einen Job, bei dem es darum geht, die bereits angestoßenen und eingeleiteten Digitalisierungsprozesse bei der Stadt Neuenrade angemessen fortzuführen.

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