Mehrere Unfälle und Winterdienst im Dauereinsatz

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Teilweise kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf den Serpentinen in Richtung Werdohl.

Neuenrade -Auch in Neuenrade hatte der Winterdienst bis gestern alle Hände voll zu tun und bei einem Unfall in Affeln verletzte sich eine Frau aus Plettenberg.

 Die 38-Jährige war am Freitagabend gegen 20 Uhr auf der Stummelstraße in Richtung Küntrop unterwegs. Aufgrund der Witterung geriet sie mit ihrem Wagen an den Bordstein und verletzte sich dabei leicht am Rücken. Bei dem Alleinunfall entstand ein Sachschaden in Höhe von 2000 Euro. Bei weiteren fünf Verkehrsunfällen zwischen Freitag und Sonntag im Stadtgebiet von Neuenrade blieb es jeweils bei Blechschäden. Die Märkische Verkehrsgesellschaft stellte ihren Busverkehr am Freitagabend kreisweit ein. Es folgten weitere Betriebseinstellungen.

Am Montag etwa fuhren nach lang anhaltendem Schneefall unter anderem in Neuenrade zeitweise keine Busse. Wie Klaus Peter Korte, bei der Stadt Neuenrade unter anderem für den Winterdienst zuständig, erklärt, waren alle Bediensteten des städtischen Bauhofs am Wochenende sowie am gestrigen Montag im Dauereinsatz. Rund 75 Tonnen Streugut wurden auf den Straßen im Stadtgebiet verteilt. „Das ist fast der Inhalt eines Silos“, sagt Korte. 80 bis 90 Tonnen bevorratet die Stadt. Hinzu kommt eine Reserve von 25 Tonnen. Die kommt etwa zum Einsatz, wenn die Lkw, die das Streumittel liefern sollen, selbst nicht bis nach Neuenrade durchkommen. 52 Tonnen wurden bereits nachbestellt und sollen in den nächsten Tagen ankommen.

 Für alle Straßen innerhalb und einige außerhalb geschlossener Ortschaft ist die Stadt zuständig. Zwischen 4 Uhr und 4.30 Uhr führen die Mitarbeiter eine Kontrollfahrt durch, je nach Witterung kommen dann die Mitarbeiter zum Einsatz. Die Kern-Einsatzzeit liegt zwischen 5 und 22 Uhr. Außerorts ist für alle Kreis-, Landes- und Bundesstraßen der Landesbetrieb Straßen.NRW zuständig. Die örtlichen Straßenmeistereien sollen sicherstellen, dass wichtige Straßen, die dem überörtlichen Verkehr dienen, von 6 bis 22 Uhr befahrbar sind. Autobahnen etwa werden 24 Stunden täglich von Schnee und Glätte befreit.

 Ein Recht auf geräumte und gestreute Fahrbahnen gibt es offiziell jedoch nicht. So sind auch tagsüber Verkehrsbehinderungen und sogar geschlossene Schneedecken auf den Straßen möglich und im Rahmen des Erlaubten, weil nur begrenzte Kräfte zur Verfügung stehen und andere Straßen eventuell eine höhere Priorität haben.

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