Rund 120 Schulanfänger an Neuenrader Schulen

Nach der Begrüßungsshow im Kaisergarten marschierten die Erstklässler in ihre Klassenräume. - Foto: von der Beck

Neuenrade - So voll war der Kaisergartensaal wohl selten. Jeder Sitzplatz vergeben, selbst Stehplätze waren kaum zu bekommen. Es war im weitesten Sinne eine Kulturveranstaltung, die für soviel Trubel sorgte. Die Burgschule hatte in den Kaisergarten zur Einschulungsfeier geladen.

Neben knapp 90 Erstklässlern füllten Väter und Mütter, Großeltern, Geschwister und andere Anverwandte den Saal, passten auf die Schultüten auf, filmten und fotografierten fleißig und schauten sich die Show an, welche die künftigen Schulkameraden der höheren Klassen für die Neuzugänge auf der Bühne darboten.

So präsentierten unter anderem die Zweitklässler Lieder wie „Alle Kinder lernen Lesen“ oder auch „Das Lied über mich“. Ganz lange geübt hatte man dafür, versicherte eine der Zweitklässlerinnen ernsthaft. Sozialarbeiterin Scholl machte die Musik und bekam einen Extra-Applaus. Eine kleine Rede hielt Schulleiter Awerd Riemenschneider, nahm damit den Kindern ein wenig die Angst und erzählte die Geschichte von der Erstklässlerin, die Bammel vor dem Ernst des Lebens hat; sich fragt, wer denn dieser Ernst eigentlich sei. Ernst war in diesem Fall ein Erstklässler, der sich am ersten Tag neben das Mädchen setzte und total nett war... Schließlich wurden die Kinder zu ihren Klassenlehrerinnen geschickt, dann ging es in Kolonne durch das Spalier der jubelnden Mitschüler in die Klassenräume – und gegen 11.30 Uhr hatten Kinder und Eltern den ersten Schultag überstanden.

In der Waldorfschule wurden 18 Erstklässler von Festchor und Klassenorchester der Schule begrüßt – unter anderem mit dem Lied „Danke für diesen guten Morgen“. Ein guter Morgen sollte es tatsächlich werden. Nachdem die zweite Klasse ein bewegendes Gedicht vorgetragen hatte, durften die Erstklässer nach vorne kommen. Mit Sonnenblume in der einen und Paten aus der siebten Klasse an der anderen Hand nahmen viele von ihnen die zwei Stufen auf die Bühne beinahe vorfreudig hüpfend. Klassenlehrerin Laura May versicherte den Kindern und ihren Familien, dass sie alle gemeinsam das bevorstehende Abenteuer gut meistern werden, und nahm die Jungen und Mädchen dann mit zu deren allererster Schulstunde.

Polo der Bär ist jetzt der Begleiter von 18 i-Männchen an der Grundschule Altenaffeln. Mit einem Gottesdienst begann ihr erster Schultag. Dann begrüßte der Schulleiter Awerd Riemenschneider die Schulanfänger und ihre Familien im Bürgerhaus. Er erzählte auch ihnen die Geschichte über den „Ernst“ des Lebens und bat die Kinder: „nehmt ihn gut auf, denn er kann auch ganz nett sein.“ Die Jungen und Mädchen der anderen Klassen hatten ein Willkommenslied gesungen und auch ein Gedicht über das „Wir“ aufgesagt, um zu verdeutlichen, dass man gemeinsam viel mehr erreichen kann als alleine. Nachdem noch ein Stück vom Sockentheater präsentiert wurde, nahm die Lehrerin Andrea Gess ihre neue Klasse in Empfang und ging in den Klassenraum, der für die nächsten vier Jahre nun eine wichtige Rolle für die Kinder spielen wird. Die Eltern wurden von den Eltern der zweiten Klasse mit Kaffee, Kuchen und belegten Brötchen versorgt. Nach einer knappen Stunde war dann die erste Aufregung der i-Männchen überstanden. Doch es werden noch einige spannende Tage folgen.

- Von Peter von der Beck, Kristina Köller und Andrea Michels

Einschulung in der Waldorfschule

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Einschulung in Altenaffeln

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Einschulung in der Burgschule

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