Mehr Geburten als Tode: Neuenrade wächst weiter 

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Die Villa am Wall ist bei heiratswilligen Paaren sehr beliebt, berichtet Standesbeamtin Andrea Schäfer (links). Auch am 19.9.2019 ist im besonderen Ambiente der Villa bereits eine Hochzeit geplant. 2018 haben sich in Neuenrade insgesamt 81 Paare das Ja-Wort gegeben.

Neuenrade - Der Blick auf die Einwohnerstatistik dürfte bei Neuenrades Bürgermeister Antonius Wiesemann für gute Laune sorgen. Die Zahlen sind ungewöhnlich. 

Am 31. Dezember 2018 lebten 12 321 Menschen in Neuenrade – 43 mehr als zum Ende des Jahres 2017.

Ein Grund für diese positive Entwicklung ist sicherlich das ungewöhnliche Verhältnis von Geburten zu den Sterbefällen: Den 123 Sterbefällen standen im vergangenen Jahre 130 Geburten gegenüber. 2017 waren es 106 Geburten – aber 128 Sterbefälle. 

Zum Stichtag waren in der Hönnestadt und den umliegenden Ortschaften mehr Frauen (6181) als Männer (6140) zuhause. Die meisten Menschen lebten in der Stadt Neuenrade (8976), gefolgt von den Ortsteilen Küntrop mit 1385 Einwohnern und Affeln mit 1121 Einwohnern. In Altenaffeln wurden Ende des Jahres 513 Menschen gezählt, in Blintrop 326. 

Der demografische Wandel macht sich bemerkbar

Dass sich der demografische Wandel auch in Neuenrade bemerkbar macht, zeigt die Statistik ebenfalls. Allerdings ist der größte Teil der Neuenrader noch nicht im Rentenalter: 3767 Einwohner sind zwischen 46 und 64 Jahre alt. Die zweitstärkste Altersgruppe bilden mit 2528 Einwohnern die Männer und Frauen, die älter sind als 64 Jahre. Die drittstärkste Einwohnergruppe sind die 21- bis 34-Jährigen (1985) gefolgt von den Männern und Frauen im Alter von 35 bis 45 Jahren (1484). Darüber hinaus wohnten am Stichtag 822 Kinder bis sechs Jahre in der Stadt, 338 Sieben- bis Neunjährige, 732 Jugendliche von 10 bis 15 Jahren und 665 Teenager zwischen 16 und 20 Jahren. 

Ein beliebtes Hochzeitsjahr

Einen Boom hat es im vergangenen Jahr bei den Trauungen gegeben. „Wir hatten 81 Hochzeiten, das ist sehr viel“, erklärte Standesbeamtin Andrea Schäfer. 2017 hatten sich in der Hönnestadt 15 Paare weniger das Ja-Wort gegeben. Unter den 81 frisch gebackenen Eheleuten war 2018 ein gleichgeschlechtliches Paar. Zudem wurde eine eingetragene Lebensgemeinschaft in eine Ehe umgewandelt – auch in diesem Fall taucht der Vorgang in der Statistik als Hochzeit auf. 

Ob der Heiratstrend anhält und sich die Zahl der Eheschließungen vielleicht sogar noch einmal toppen lässt, wird sich zeigen. Fest steht, dass sich ein Paar bereits ein besonders Datum für die Hochzeit reserviert hat. Andrea Schäfer: „Am 19.9.2019 ist eine Eheschließung in der Villa am Wall geplant.“

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