Faires Sportfest des SV Affeln

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Da konnte sich der Torwart so sehr strecken, wie er nur wollte – bei diesem Schuss war er machtlos.

Neuenrade - „Das Runde muss in das Eckige“ hieß es am Pfingstwochenende wieder auf der Stummel. Der SV Affeln organisierte das alljährliche Sportfest. Mehr als 50 Mannschaften waren Freitag, Samstag und Sonntag gekommen, um sportlich und fair gegeneinander zu kicken.

Das Alt-Herren-Turnier am Freitagabend musste aufgrund eines Unwetters abgesagt werden, um die Sicherheit nicht zu gefährden. Samstagmorgen sah es erst auch danach aus, dass es sich einregnet, aber pünktlich zum Turnierstart schien die Sonne. Und so machten sich die Kleinsten gut gelaunt daran zu zeigen, dass auch sie wissen, wie man mit dem Ball umgeht. Viele Zuschauer fanden es niedlich, wie die Vierjährigen hinter dem Ball herrannten, um ihn ins Tor zu befördern. Die Eltern feuerten fleißig an vom Spielfeldrand und freuten sich, dass die Kinder so tolle Leistungen zeigten.

Während der Pausen stärkten sich Spieler und Zuschauer. Mehr als 200 Waffeln wurden am Samstag gebacken von den Spielermüttern. Auch jede Menge Kuchen sowie 80 Brötchenhälften wurden am Morgen verkauft. Ab mittags gab es Pommes und Leckeres vom Grill.

Damit sich die Kinder nicht langweilten, gab es ein Karussell und eine Hüpfburg. Viele engagierte Eltern beaufsichtigten die Spielgeräte und wendeten Steaks sowie Würstchen und frittierten Pommes. Ein Einlagespiel der E-Jugend sowie ein Mädchen-Damenmixturnier ergänzten das Programm.

Sportfest beim SV Affeln

Samstagabend folgte dem sportlichen noch der gemütliche Teil der Veranstaltung. Viele Besucher blieben auf dem Gelände. Bei Musik, Bier, Softdrinks und Cocktails ließ man den Tag Revue passieren. Das Wetter spielte mit und so feierte man noch bis nach Mitternacht im Stummelstübchen weiter. Ein Höhepunkt war das Beer-Pong-Spiel. Bei dem Trinkspiel gilt es, einen Tischtennisball in die Becher seines Gegenübers zu befördern.

Am Sonntagmorgen begann dann der Kampf um den Dorfpokal. Zwölf Hobbymannschaften mit außergewöhnlichen Namen – wie zum Beispiel Die Schäferhunde, La Familia, Die Fruchtzwerge, KC Prütt – traten an. Um 13 Uhr fiel der Startschuss und die Mannschaften lieferten sich einen spannenden Wettkampf.

In zwei Gruppen wurde gespielt, sodass sich zum Ende hin vier Favoriten herauskristallisierten. Einige Neun-Meter mussten letztlich geschossen werden, um die Sieger zu ermitteln. Letztlich sicherten sich Die Fruchtzwerge den Turniersieg. Erstmals war ihnen das gelungen und so war der Jubel entsprechend groß.

Nachdem alle sportlichen Entscheidungen gefallen waren, ließen die Kicker und ihre Fans das Wochenende noch gut gelaunt ausklingen.

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