„Wir haben es durchgezogen“

In der Aussendungsfeier am Samstagmorgen wurde die Kreide durch Pater Kamil Pawlak gesegnet. Mit ihr überbrachten die Sternsinger den Segen „Christus Mansionem Benedicat“ an die Neuenrader Bürger.

„Auch wenn wir nicht so viel Glück mit dem Wetter hatten: wir haben es durchgezogen und wir haben es geschafft“, freute sich Steven Scheumann. Hintergrund: In der Vorabendmesse wurde am Samstagabend Bilanz gezogen. Vorausgegangen war die 62. Aktion Dreikönigssingen unter dem Motto „Frieden! Im Libanon und weltweit“, an der sich insgesamt 56 Kinder und Erwachsene beteiligt haben.

Am Ende des Tages hatten die Gruppen genau 7130 Euro erlöst und damit gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 400 Euro erzielt. Hinzu kam noch die Kollekte aus der Vorabendmesse. Das Geld fließt in diesem Jahr in den Libanon. Ziel ist es, Frieden und Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion in diesem Land zu fördern.

Am Morgen hatte die Aktion in der Sternsinger-Zentrale, dem Philipp-Neri-Haus, mit dem Ankleiden der Sternsinger begonnen. Auch wenn es einfacher sei, einen Sack Flöhe zu hüten, war Steven Scheumann mit der Vorbereitung zufrieden. „Wir sind gut aufgestellt und haben die Bezirke so eingeteilt, dass nicht mehr viele freie Straßen übrig bleiben.“ Auch die Beteiligung sei über die Jahre immer konstant geblieben. Zwar seien bei den den Vorbereitungstreffen im Dezember üblicherweiser weniger Leute anzutreffen. Aber wenn der Tag des Dreikönigssingens näher rücke, seien wieder alle dabei.

Dies galt im Übrigen auch für Steven Scheumann selbst. Nachdem die organisatorischen Dinge geklärt waren, schlüpfte er in sein Kostüm, um ebenfalls als Sternsinger auf die Strecke zu gehen. Und da er dies bereits seit 20 Jahren tut, übergab ihm Pater Kamil Pawlak in der Vorabendmesse eine Urkunde. „Ich würde mich freuen, euch im kommenden Jahr alle wieder zu sehen“, so der Geehrte.

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