Mehr als 1000 Euro für Hospiz

Die Kinder der Klasse 3b waren ausgesprochen fleißig, putzten reichlich Schuhe und verkauften auch jede Menge Waffeln. Klare Sache, dass auch die Elternschaft der Grundschüler mithalfen. -   Foto: von der Beck

Neuenrade - Es war ein voller Erfolg: Die Kinder der 3b der Burgschule erarbeiteten die beachtliche Summe von 1035,31 Euro. Das Geld wurde zu Beginn der Woche an eine Vertreterin des Olper Kinderhospiz Balthasar in Olpe übergeben.

Zum Hintergrund: Bereits am Samstag, 30. November, hatten die Kinder der Burgschulklasse 3b den Samstag in der Stadt verbracht, um mit Schuheputzen und Waffelbacken möglichst viel Geld zu erarbeiten. Damit wollten sie das Kinder- und Jugendhospiz Balthasar in Olpe unterstützen. Die Kinder zogen dabei in der Nähe des Quartiers am Stadtgarten Stellung und machten sich an die Arbeit. Nicht allein die Kinder waren aktiv – auch Eltern oder Großeltern brachten sich eifrig ein, halfen mit, dass auch eine schöne Summe für das Kinderhospiz zustande kam. Am Ende hatte die Truppe die erstaunliche Summe von 1035,31 Euro in der Kasse. .Damit die Kunden der Kinder denn auch zufrieden seien konnte, waren die Schüler von Klassenlehrerin Walburga Vermillion auf die Aktion vorbereitet worden. So stand das fachgerechte Putzen von Schuhen auf dem Lehrplan. Ein Handwerk, das Kinder von heute wohl nur aus Filmen kennen, mussten sie zunächst erlernen – und die Kinder machten offenbar ihre Sache gut. Spontane Unterstützung erfuhren die Kinder übrigens von den Vertretern der angrenzenden Geschäfte. So dankt die Klasse den Vertretern des DM-Marktes, Ernsting’s Familiy und der Verwaltung des Quartier am Stadtgarten.

Zur Info: Das Kinder- und Jugendhospiz Balthasar und dessen kleine und große Gäste sind dringend auf Hilfe von außen angewiesen. „Wir benötigen die Zuwendung privater Mittel, weil Kinder- und Jugendhospize in den staatlichen Finanzierungsmodellen nicht vorgesehen sind“, heißt es in den Veröffentlichungen der Verantwortlichen. Lediglich ein kleiner Teil von etwa 30 Prozent der Kosten würde über die Kranken- und Pflegekassen erstattet. Jeder Euro helfe, dauerhaft die Grundlage für die Arbeit im Hospiz zu sichern, „damit wir auch weiterhin ein Ort zum Leben und Lachen, Sterben und Trauern sein können“.

Von Peter von der Beck

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