104 Anmeldungen für die Gemeinschaftsschule

Im Rathaus ist die Vielzahl der Anmeldungen für die Gemeinschaftsschule Thema. ▪ Symbolfoto

NEUENRADE ▪ 104 Anmeldungen kann die Gemeinschaftsschule für das kommende Schuljahr verzeichnen. Damit sind die Anmeldezahlen aus dem Vorjahr deutlich übertroffen worden. „Wir hatten gute Zahlen erwartet, aber die hohe Zahl hat uns doch überrascht“, sagt Schulleiterin Astrid Tillmann. Die Anmeldezahlen zeigten, dass die Eltern von dem Konzept der Schule überzeugt seien.

Die anfängliche Skepsis der Eltern sei verschwunden, so Tillmann weiter. Was gute Nachrichten für die Schule und alle Beteiligten sind, könnte für einen Teil der angemeldeten Schüler Nachteile haben. Die Plätze für das neue Schuljahr sind auf 75 begrenzt.

Bleibt es bei der Zahl der Anmeldungen müssen 29 Schüler abgelehnt werden. „Wenn wir im Vergleich zum Vorjahr auch von Glück sprechen können und hocherfreut über die Resonanz sind, sind wir aber auch sehr traurig, einige Schüler ablehnen zu müssen“, sagte Hauptamtsleiter Dierk Rademacher im Gespräch mit unserer Zeitung. Die maximale Schüleranzahl von 75 pro Stufe war Teil und Bedingung für die Genehmigung des Raumkonzeptes der neuen Gemeinschaftsschule. Die Schulleiterin gibt einige der Kriterien, die über eine Annahme oder Ablehnung entscheiden, bekannt:

- Leistungsheterogenität (ausgeglichenes Verhältnis zwischen den für das Gymnasium, die Realschule und die Hauptschule qualifizierten Schülern)

- Geschwisterkinder (befinden sich bereits Geschwister an der Schule, wird bevorzugt angenommen)

- Nähe zur früheren Grundschule

- Ausgewogenes Verhältnis von Jungen und Mädchen. ▪ sbt

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