Massive Kritik an der FWG

Jörg Hellweg.

NEUENRADE ▪ In einem offenen Brief kündigte Jörg Hellwig, Vorsitzender des städtischens Ausschusses für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung, gestern an, sein Engagement im Rahmen des neuen Stadtmarketingvereins „umgehend einzustellen“.

Als Grund für diesen Schritt nennt das Mitglied der CDU-Fraktion die „politische Inanspruchnahme des Neuenrader Stadtmarketing“ durch die FWG. Aus Sicht Hellwegs verstößt die Partei in ihrem Newsletter gegen eine Abmachung, die im Rahmen der Vereinsgründung getroffen worden sei. „Alle in der Gründungsphase involvierten Personen (...) waren sich darüber einig, dass diese Einrichtung vollkommen neutral und frei von jeglicher politischer Einflußnahme und Verwendung betrieben werden sollte. In unserer gemeinsamen Vorbesprechung am 14. Dezember habe ich dies noch einmal eindeutig ausgesprochen und hierzu die vollkommene Zustimmung aller Anwesenden festgestellt“, erklärt Hellweg. Mit Erschrecken habe er nun dem „Werbeblättchen“ der FWG entnommen, dass der Verein durch Initiative dieser Partei angelaufen sei, führt Hellweg weiter aus.

„Ihr werdet Verständnis dafür haben, dass ich mich nicht ehrenamtlich in eine Sache einbringe, welche vollkommen mißbräuchlich zu Werbezwecken für eine politische Gruppierung verwendet wird, welche ich nicht im Ansatz unterstütze“, wendet sich Hellweg mit seinem Rückzug an alle Beteiligten beim Aufbau des Stadtmarketingvereins. Ruth Orthaus-Echterhage war gestern für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. ▪ ds

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