Martinimarkt in der Hönnequellschule

Kreativität belebt die Stadt

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Die gelernte Bekleidungstechnikerin Sabine Gappel war eine von insgesamt 29 Ausstellern, die sich mit ihren Arbeiten am 19. Martinimarkt in der Aula der Hönnequellschule beteiligten.

Neuenrade - „So viele Aussteller hatten wir noch nie“, sagte Birgit Barton vom Kreativkreis. Hintergrund: Am Wochenende boten 29 Künstler in der Aula der Hönnequellschule im Rahmen des 19. Martinimarkts ihre Arbeiten zum Verkauf an.

Bürgermeister Toni Wiesemann hatte den Markt am Samstag mit den Worten eröffnet, dass die Kreativität der Künstler die Stadt belebe und die Kooperation zwischen den Vereinen stärke. Es gebe nicht nur die „großen“ Veranstaltungen wie das Gertrüdchen oder das Schützenfest, sondern eben auch abseits davon wichtige Impulse für Neuenrade. 

Neben dem Kreativkreis hatten sich auch die Mitglieder der Jugendfeuerwehr mit einer Tombola und die Schwimmabteilung des TuS Neuenrade mit der Beschickung des Martini-Cafés an der Organisation beteiligt. In diesem Jahr neu dabei war Anja Hoffstadt. Die Künstlerin aus Marienheide bei Gummersbach hat es sich seit knapp zehn Jahren zur Aufgabe gemacht, handelsübliche Regenschirme in persönliche Unikate zu verwandeln. Hierfür wählt sie verschiedene Motive, wie eine Gitarre oder eine Zwinkereule, und verziert deren Konturen mit Pailletten.

Während Anja Hoffstadt den Kreis der Aussteller um eine Neuerung bereicherte, beteiligen sich Silke Altrogge und Sabine Gappel bereits seit vielen Jahren am erfolgreichen Gelingen des Martinimarkts. Während sich Altrogge um das Dekorieren von Wachskerzen zu jedem Anlass kümmert, hat Sabine Gappel die Technik des „Quillens“ für sich entdeckt. Hierbei entsteht aus Papierstreifen mit einem Durchmesser zwischen 1,5 Millimetern und 5 Zentimetern fantasievoller Weihnachtsbaumschmuck. „Das filigrane Motiv eines Baums ist schon sehr aufwendig“, verrät die Künstlerin. „Allein für den Stamm benötige ich bis zu fünf Stunden.“ Die Technik, bei der die Papierstreifen „über einen Kamm gezogen werden“, sei schon sehr alt und seinerzeit in Klöstern entstanden, um Buchdeckel zu verzieren. 

Darüber hinaus gab es noch Tannenbäume aus Zeitungspapier, bemalte Postkarten, Glasschmuck und Schals für den Winter zu sehen. Auch Kulinarisches durfte probiert werden. So bot die Plettenbergerin Olivia Schwartpaul selbst gemachte Gelees aus verschiedenen Teesorten zum Verkauf an.

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