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„Markt der guten Taten“ in Neuenrade

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Von: Peter von der Beck

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Mady Großhaus (Tank und Wasch) und Maren Krombach (NBTK Ulbrich) veranstalten den Markt der guten Taten.
Mady Großhaus (Tank und Wasch) und Maren Krombach (NBTK Ulbrich) veranstalten den Markt der guten Taten. © von der Beck, Peter

Auf einen „Markt der guten Taten“ im und am Kulturschuppen an der Bahnhofstraße am Samstag, 27. November, können sich die Neuenrader freuen.

Veranstaltet wird dieser von der Werdohler Spedition NBTK Ulbrich sowie Tank und Wasch Großhaus.

Von 14 bis 20 Uhr werden in den Buden und an Ständen Plätzchen, Waffeln, gebrannte Mandlen, Seifen und weihnachtliche Bastelartikel, verkauft. Zur Verpflegung der Besucher gibt es unter anderem Glühwein, Kaffee, gekühlte Getränke, Würstchen und Fleischkäse.

Idee aus der Pandemie-Not heraus geboren

Klare Sache ist, dass der Erlös einem sozialen Zweck zugute kommt – nämlich der Aktion Lichtblicke von Radio MK. Dafür backen die Mitarbeiter der Veranstalter Plätzchen, Kinder basteln die Weihnachtsdeko oder Armbänder.

Zum Hintergrund: Die geschäftsführende Gesellschafterin von NBTK Ulbrich, die Neuenraderin Maren Krombach, hatte ursprünglich die Idee für die Aktion, die aus der Pandemie-Not heraus geboren wurde. So schien in der ersten Hälfte des Jahres klar, dass es mit einer Weihnachtsfeier des Unternehmens in klassischer Form sehr unsicher werden würde. Die Feier sollte also draußen und als Markt stattfinden. So entwickelte sich die Idee, letztlich einen großen Weihnachtsmarkt auf die Beine zu stellen. Dabei herausgekommen ist nun der „Markt der guten Taten“. „Die Mitarbeiter finden das super und freuen sich, dass sie sich für die gute Sache einbringen können.“

Maren Krombach und Mady Großhaus aktivierten ihre Netzwerke: Der TuS Neuenrade wird einen Tag lang für den Markt zapfen, die Mitarbeiter wurden ohnehin engagiert, Firma Echterhage stellt die Buden zur Verfügung, das Restaurant Tiroler Stub‘n ist dabei und die Lions Clubs Altena und Sorpesee sind involviert. Die Töchter der Organisatorinnen sind ebenfalls mit im Boot, basteln ebenfalls Weihnachtliches und sieden Seifen.

Für die Besucher gilt die 3G-Regel

Viel gibt es zu organisieren, wie Krombach und Großhaus erläuterten. Sei es ein professionelles Gastro-Waffeleisen zu besorgen, eine Versicherung abzuschließen, Schuppen anzumieten, Schankerlaubnis anzufordern, Platz und Schuppen zu dekorieren.

Die Pandemielage muss berücksichtigt werden, es gilt die 3G-Regel und im Schuppen möglicherweise Maskenpflicht. Details werden noch geklärt. Am Eingang, dort wo der Wertmarkenverkauf stattfindet, wird der Status der Besucher (geimpft, genesen oder getestet) überprüft. Viele zeigten sich hilfsbereit, freuen sich die beiden Managerinnen – und auch Geschäftspartner tun mehr als nötig. So habe die Getränkegesellschaft in Schmallenberg das Equipment zum Ausschank zur Verfügung gestellt, berechnet werden aber nur die Getränke, berichtete Maren Krombach. Auch die Nachbarn zeigten sich hilfsbereit. Unter anderem Alexander Klinke habe schon zugesagt, dass vor dem Unternehmen geparkt werden dürfe.

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