Marketing-Initiative startet nächste Woche

NEUENRADE ▪ Der Bürgermeister selbst war es gestern, der einen Brief des Ratsherrn Bernd Buntenbach (FWG) an Dietrich Maurer (Grüne) zum Anlass nahm, um das Thema Marketing politisch anzugehen. In dem Brief hatte Buntenbach die Marketing-Arbeit der Verwaltung und insbesondere des Bürgermeisters abqualifiziert.

Maurer hatte den Brief an den Bürgermeister weiter geleitet. Der widerum reagierte mit einem Schreiben an Buntenbach, er möge doch seine Kritik in der Ratssitzung untermauern. Gestern stand dann mündlicher Sachstandsbericht der Verwaltung zum Thema Marketing auf der Agenda. Von Sachstandsbericht konnte keine Rede sein, auch weigerte sich Buntenbach im Rat zu seinem persönlichen Brief an Maurer und den Anwürfen an die Verwaltung Stellung zu beziehen. Vielmehr wolle er das gerne in dem Fachausschuss tun. Es gab durchaus noch mehr Geplänkel dazu. Der Bürgermeister schien jedenfalls durch diverse Formulierungen wie „sehr schlecht aufgestellt, Chefsache, schlummert vor sich hin“, persönlich betroffen. Sasse verwies auf die Gemeinschaftsschule als erstklassiges Marketingobjekt für die Stadt und er verwies darauf, dass er es schließlich gewesen sei, der den Stadtentwicklungsausschuss ins Leben gerufen habe.

Auch die Privatinitiative von Ruth Echterhage und Co mit Marketingkonzept kam ins Spiel. Bereits vor über einem Jahr war die Sache in die Wege geleitet worden, und es sei da noch immer nichts passiert. Waran das liege, darüber gab es einen Streit. Und über die Art der Beteiligung der Verwaltung.

Recht hatte sicher der SPD-Fraktionschef Peter Müller: Die Diskussion zeige. Alle seien nicht auf einer Spur. Es sei Zeit nun Hand in Hand zu gehen.

Recht flott war dann die Diskussion vorbei. Ruth Echterhage fragte noch einmal nach, ob man denn jetzt starten solle. Der Bürgermeister zuckte bejahend mit den Schultern. Nächste Woche geht es laut Echterhage nun los. ▪ vdB

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