Mehr Platz für die Produktion

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Dirk Bröske in seinem neuen Büro im Gebäude am Hüttenweg. Der Headset ist dabei wichtiges Arbeitsmittel.

Neuenrade  Dirk Bröske ist sein eigener Herr. Er ist seit 2013 selbstständig als Inhaber von „Lutz Kracht – Lukra Pumpen“. Jetzt ist sein Unternehmen umgezogen.

Dirk Bröske ist ein eloquenter Mann. Dass er viele Jahre im Vertrieb technischer Produkte durchaus namhafter Firmen zugebracht hat, wird schnell offenbar. Er kann erklären, Zusammenhänge darstellen. Hinzu kommt, dass er Maschinenbau-Ingenieur (Fachrichtung Produktionstechnik) und gelernter Werkzeugmechaniker ist. 2013 übernahm er die Firma von Jochen Heinz. Zuvor hatte Bröske von Heinz als Angestellter alles über das Pumpengeschäft gelernt. Den Hang zur Selbstständigkeit bekam Dirk Bröske quasi „mit in die Wiege gelegt“, sein Vater hat ein Bauunternehmen und Dirk Bröske war häufig „auf der Baustelle“. 

500 Quadratmeter 

Nun hat Lukra Pumpen einen neuen Standort und ist ein paar hundert Meter weiter gezogen: Jetzt residiert Bröske mit seinem Unternehmen am Hüttenweg 11. Zuvor ließ er das vorhandene Gebäude umfassend erweitern, setzte dabei auf die heimischen Handwerker und Fachbetriebe. Es gibt nun mehr Platz für Produktion und Reparatur der diversen Pumpen. Zudem ist für Bröske das neue Gebäude „repräsentativer“, biete insgesamt mehr Möglichkeiten. Mehr Platz gibt es so für Backoffice und Vertriebsmannschaft. Insgesamt hat der Komplex rund 500 Quadratmeter, reichlich Ausbaureserve ist ebenfalls vorhanden. Der Sozial- und Empfangsbereich ist bestens ausgestattet. 

An der Wand hängen Zertifikate und Urkunden, es gibt eine kleine Vitrine mit speziellen Produkten. Bröske hat ein großes Büro, das er bei Bedarf für Besprechungen nutzt, unauffällig in der Ecke findet ein Hundekorb Platz. Der Produktionsbereich ist ebenfalls großzügig gehalten, ein Lager für die Pumpen grenzt an die große Werkstatt. 

Individuelle Lösungen

Bröske tüftelt gerne: Sein Ding ist es, technisch anspruchsvolle Lösungen für die Kundschaft zu entwickeln. Der Kalenderspruch „Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat’s gemacht!“ ist sein Motto. Zwischen Technik und Kundenanforderungen etwas zu entwickeln – das ist „das Salz in der Suppe“ für den Firmenchef. Auch, auch weil er eben gerne erklärt und Lösungen sucht. Das macht er auch privat. „Professor“ habe ihn sein Vater zuweilen schon genannt, sagt Bröske. Aber Bröske packt zuweilen auch selbst mit an, wenn es im Betrieb nötig ist. 

Das Unternehmen steht auf einem breiten Fundament: Die Pumpen und Pumpenlösungen werden allgemein im produzierenden Gewerbe benötigt, bei Felgenherstellern, bei den Metallumformern in Galvaniken, im Drahtzug, in Härtereien, aber auch bei Wasserwerken. Eben überall, wo Flüssigkeiten – im Techniker-Jargon „Medien“ genannt – dosiert und ökonomisch bewegt werden müssen. Lukra hat Kreiselpumpen (Wasser und Chemie), Zahnradpumpen (Öle, Dickflüssiges), Doppelmembranpumpen (Schwierige Medien) und Fasspumpen (Öle, Reinigungsmittel, Dosierungen) im Programm.

Klare Sache, dass Lukra auch das nötige Zubehör liefert und repariert. Die Reparatur von Pumpen macht dabei gut 20 Prozent des Umsatzvolumens aus. Lukra Pumpen hat in der Region Kundschaft, aber auch international („fünf bis zehn Prozent Export“). Exportiert wird dabei nach Spanien, aber „wir liefern auch nach Amerika“, sagt Bröske. Besonderen Wert legt das Unternehmen dabei auf Service. Damit ist nicht nur die einfache Betreuung der Kunden gemeint, sondern ausführliche Beratung. Die optimale, Nutzen bringende Beratung über die angebotenen Produkte soll es sein. Gerne zeigt Bröske Diagramme und dabei, auf welchem Punkt der Kurve die optimale Pumpe für den Kunden liegen muss. Er verweist auf Rohrdurchmesser, Rohrlänge, Wirkungsgrad und die Auswirkungen auf den Stromverbrauch. 

Lukra-Pumpen-Inhaber Dirk Bröske hat in seinem Sechs-Mann-Betrieb langfristig auch zusätzliche Jobs zu vergeben: Jemand wird für das Backoffice/Auftragsabwicklung gesucht und für den Betrieb kann er auf lange Sicht noch einen Schlosser gebrauchen.

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