„Auf Kreisebene eine ganze Menge geleistet“

Luft nach oben bei der Feuerwehr Neuenrade

+
Eine Feuerwehrfrau und zahlreiche Feuerwehrmänner konnte Stadtbrandinspektor Karsten Runte am Samstagabend befördern.

Neuenrade – 4338 Stunden waren die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Neuenrade im Zeitraum vom 1. November 2018 bis 31. Oktober dieses Jahres insgesamt im Einsatz. Dafür gab es bei der Jahresdienstbesprechung am Samstag ordentlich Lob. Dennoch besteht Verbesserungsbedarf.

409 Einsätze sind die Bilanz der vergangenen zwölf Monate, berichtete Wehrleiter Karsten Runte im Neuenrader Gerätehaus – im Vergleich zum Vorjahr (411) kaum eine Veränderung. 149 waren Einsätze zu Bränden, Unfällen, Ölspuren. Die übrigen 260 Einsätze gingen an die First Responder.

Nicht nur in Neuenrade waren die Feuerwehrleute aktiv. „Auf Kreisebene haben wir eine ganze Menge geleistet“, lobte Runte sein Team für die Beteiligungen bei Einsätzen, Übungen und Co. Anders sieht das auf Landesebene auf. 3 Lehrgänge oder Seminare am IdF (Institut der Feuerwehr NRW) seien eine „sehr geringe Nutzung“, monierte Runte, der für die Möglichkeit warb, sich weiterzubilden.

Luft nach oben gebe es bei Einsatz- und Übungsbeteiligungen, die in der Regel nicht über 50 Prozent hinaus gingen. „Es sind immer weniger vor Ort“, so der Wehrleiter. 112 Aktive sind aktuell bei der Freiwilligen Feuerwehr Neuenrade mit ihren Löschgruppen Affeln und Küntrop.

Positiv hob Runte die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Neuenrade hervor, die später auch Bürgermeister Antonius Wiesemann, selbst Mitglied der Feuerwehr, erwähnte. Fahrzeuge und Geräte werden kontinuierlich ausgetauscht, was einen Investitionsstau wie in umliegenden Städten vermeide, so Wiesemann. „Wir sind eine Gemeinschaft, die Dank unserer Stadt über moderne Ausrüstung und einen guten Fuhrpark verfügt“, fasste Runte zusammen.

Damit die Feuerwehr auch zukünftig gut ausgebildet existieren kann, „müssen wir in den nächsten Jahren viel Kraft und Zeit in die Ausbildung junger Einsatzkräfte investieren“, sagte Runte. Die Jugendfeuerwehr ist aktuell 30 Mitglieder stark, erklärte Jugendfeuerwehrwart Kevin Vogel, der mit vielen Bilder das vergangene Jahr resümierte und an das 20-jährige Bestehen 2021 erinnerte.

Kreisbrandmeister Michael Kling, der zusammen mit seinem Stellvertreter Jörg Döring gekommen war, lobte ebenfalls die Arbeit der Feuerwehrmänner. „Wir können auf die Feuerwehr Neuenrade zählen – egal was ist.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare