Lückenschluss der Bebauung in Affeln

AFFELN ▪ Den „Einstieg in den Lückenschluss“ der Bebauung im Ortsteil Affeln – so formulierte es Bürgermeister Klaus Peter Sasse – haben die Ratsmitglieder am Montagabend beschlossen.

Bevor sich die Kommunalpolitiker für den Austellungs- und den Offenlegungsbeschluss aussprachen, diskutierten sie über den Vorschlag der Verwaltung. Diese hatte dargelegt, dass es mittelfristig sinnvoll sei, das Baugebiet „Westlich Sonnenhang“ Richtung Südwesten bis zur Altenaffelner Straße zu entwickeln. Die Realisierung des Vorhabens sei bislang an den Eigentumsverhältnissen gescheitert. Nun strebe der Eigentümer des Hofes an der Mühlenstraße zeitnah die Aussiedlung an. Dann stünden Flächen für die städtebauliche Entwicklung zur Verfügung.

„Das ist verträglicher als ein Baugebiet auf der ,grünen Wiese’“, unterstrich Sasse. Der Erschließungsträger habe eine Absichtserklärung unterzeichnet. Er wolle vier Einfamilienhäuser für Affelner Familien bauen, die bereits ihr Interesse bekundet hätten. Zudem werde der Hof an der Mühlenstraße renoviert und entsprechend optisch hergerichtet.

Ruth Orthaus-Echterhage von der Freien Wählergemeinschaft Neuenrade begrüßte, dass „sich in Affeln etwas tut“, betonte allerdings, die FWG favorisiere ein Gesamtkonzept, welches die komplette, bisher unbebaute Fläche in diesem Ortsbereich einschließe. Das unterstrich ihr Fraktionskollege Detlef Stägert: „Die Affelner wollen eine Gesamtlösung.“ Das sei im Rahmen der Affelner Bürgerversammlung im Jahr 2010 sehr deutlich geworden, sagte Stägert.

„Wenn wir die Gesamtfläche überplanen, dann müssen wir andere Flächen aus dem Bebauungsplan herausnehmen“, wandte Bauamtsleiter Marcus Henninger ein. Auch Josef Hochstein plädierte dafür, die Entwicklung Stück für Stück voranzutreiben: „Die Affelner haben mich gebeten mitzuhelfen, damit wir das machen können. Es ist gut immer ein paar Bauplätze in petto zu haben,“ sagte Affelns Ortsvorsteher.

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