MGV Liederkranz 1873 studiert Lustspiel ein

Das Theater-Ensemble des MGV Liederkranz Affeln 1873 ist guter Dinge – und hat bereits bei den Proben zum neuen Stück schon reichlich Spaß, den später auch das Publikum haben soll.

AFFELN -   Seit nunmehr sechs Wochen singen die Mitglieder des MGV Liederkranz Affeln 1873 nicht mehr. Vielmehr mühen sie sich zwar mit Texten herum, jedoch in der Tat mit dem gesprochenen Wort. Es wird ein Lustspiel in vier Akten von den Sängern einstudiert.

Zur Aufführung soll „Der geliehene Opa“ kommen. Am Samstag, 5. Oktober, sowie am Sonntag, 6. Oktober, in der Mehrzweckhalle in Affeln sowie am Sonntag, 13. Oktober, im Kaisergarten in Neuenrade soll das Publikum damit königlich unterhalten werden.

Nach der gelungenen Kaisergarten-Premiere im vergangenen Jahr freute sich das Ensemble über die erneute Anfrage der Stadt Neuenrade. Das Ensemble des MGV Liederkranz Affeln 1873 bespielt also zwei Bühnen mit dem Lustspiel „Der geliehene Opa“ von Walter G. Pfaus.

Komödiantisches Chaos und wie immer viel Situationskomik verspricht Ensemblemitglied Elisabeth Gindorf: „Das Stück lebt von witzigen Dialogen und einem schnellem Schlagabtausch der Mimen“, verrät sie, die sie selbst alljährlich eine der Hauptrollen übernimmt.

Zum Inhalt des turbulenten Stückes: Familie Rose ist mit dem Geld ein bisschen knapp dran. Da haben sowohl der Vater (gespielt von Andreas Kellermann) als auch die Mutter (Gindorf) eine Idee: Sie akzeptieren Untermieter, die sich beide (Andrea Michels und Thomas Reuber) gerade deswegen die Roses ausgesucht haben, weil sie gern in einer Familie leben wollen.

Da fehlt nur noch ein Opa (Dirigent Prof. Dr. Hans Frambach), und den leihen sich das Ehepaar Rose und deren Tochter Katja (Silke Oest) kurzerhand von Freundin Hanna (Claudia Perrin). Mit diesem Großvater haben sie sich aber ein besonderes Exemplar ins Haus geholt. Schnell wird der Leihopa zur anstrengenden Alltags-Beigabe, denn er weiß immer, wie er seine eigenen Schäfchen ins Trockene holen kann. „Als dann auch noch Willi Roses Mutter (Silvia Müller) auftaucht und kurzerhand als Oma ins Spiel einbezogen wird, kennt das komödiantische Chaos mit einer Fülle von Situationskomik keine Grenzen mehr“, heißt es in der Pressemitteilung des Liederkranzes.

Sind Kellermann und Reuber genauso wie Gindorf bereits Bühnen-erfahren, wird es für Michels im Oktober eine Premiere, wenn sie die Bretter, die für viele die Welt bedeuten, besteigt. Kellermann sagt: „Wir wollen unterhalten und dem Publikum eine rundum schöne Auszeit vom Alltag bieten.“

Dass das diesjährige Stück garantiert die Lachmuskeln des Publikums strapaziert, zeigt sich derweil bereits bei den Proben. Die Laiendarsteller hätten viel Spaß, teilen sie mit. Nur auf den – im Original vorgesehenen – bayerischen Dialekt verzichtet das Ensemble. Die Probenintensität wird in den Sommerferien zunächst beibehalten und danach sicher noch gesteigert, bevor sich der Vorhang erstmals für den „Geliehenen Opa“ hebt.

Der Vorverkauf für die zwei Aufführungen in Affeln beginnt am 1. August. Karten können telefonisch bei Hubert Kellermann, Freiheit 17, Affeln, Tel. 0 23 94 / 7 37, erworben werden. Sie kosten zehn Euro. Eintrittskarten für die Kaisergarten-Aufführung sind im Vorverkauf an der Bürgerrezeption im Rathaus zum Preis von 9 für Erwachsene und 6 Euro für Jugendliche, Schüler und Schwerbehinderte erhältlich. Der Vorverkauf hat bereits begonnen.

Die Premiere am 5. Oktober beginnt um 19 Uhr, Einlass ist eine Stunde zuvor. Am Tag drauf beginnt die Aufführung um 17.30 Uhr, auch dann ist 60 Minuten vorher Einlass. Die Aufführung im Kaisergarten am 13. Oktober startet um 17 Uhr.

www.mgv-affeln.de

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