Große Halle für die großen Stahlkonstruktionen / Facharbeiter und Azubi gesucht

Levermann baut in Küntrop

Bernd Levermann führt in 4. Generation zusammen mit Vater Bernhard Levermann den Familienbetrieb. - Foto: von der Beck

Neuenrade -  Die Firma B. Levermann GmbH & Co. KG aus Blintrop baut im Küntroper Industriegebiet eine rund 1100 Quadratmeter große Halle. Dort werden dann voraussichtlich bereits ab Februar 2014 die großen Stahlkonstruktionen produziert.

Von Peter von der Beck

Das Gebäude an der Borketalstraße sei einfach zu klein geworden, erläuterte Firmenchef Bernd Levermann im Gespräch. In Blintrop werden weiterhin die kleinen Produkte wie Geländer und ähnliches produziert. „Mit dem Neubau der Halle wird die Situation in Blintrop entzerrt“, sagte Levermann und bestätigte, dass die betriebliche Logistik nach Bezug der Halle erheblich verbessert werde. Zudem eröffnen sich für den Betrieb neue Möglichkeiten. Künftig könnten dort auch Abmessungen von Stahlkonstruktionen gebaut werden, die bislang in der Blintroper Produktionshalle keinen Platz fanden. Auch große Treppenanlagen würden eben dann demnächst in Küntrop gebaut. Dort ist auch Platz für weitere Vorhaben, erläuterte Levermann. Da lasse man sich Optionen offen. Sollte man irgendwann noch einmal bauen, dann gehe das Unternehmen auch ganz nach Küntrop. Übrigens: Klare Sache, dass die Stahlkonstruktion der eigenen neuen Halle in Küntrop auch aus eigener Fertigung stammt.

In der neue Halle wird eine Bandsägenanlage und eine gesteuerte Bohranlage installiert. Außerdem sucht man bei der Firma B. Levermann noch Mitarbeiter. Metallbauer können sich bewerben, auch sucht Bernd Levermann noch einen oder eine Auszubildende(n). Wer Metallbauer der Fachrichtung Konstruktionstechnik werden möchte, möge sich bewerben. Gewisse Voraussetzungen muss der künftige Auszubildende mitbringen und das sind gute Kenntnisse in Mathematik und Physik. Die Lehrzeit beträgt dreieinhalb Jahre.

Erst jüngst hat Bernd Levermann wieder zwei Mitarbeiter eingestellt. 20 Beschäftigte arbeiten nun in dem Unternehmen. Davon drei Meister und ein Techniker. Mitarbeiter zu finden sei dabei nicht unbedingt einfach, den Facharbeitermangel bekomme man durchaus schon zu spüren, hieß es bei dem Gespräch.

Seit 1887 besteht der Familienbetrieb, der ursprünglich als Huf- und Wagenschmiede von dem ehemaligen Wandergesellen Josef Levermann gegründet wurde. Mitte der 60er Jahre erfuhr das Unternehmen durch Bernhard Levermann eine Veränderung. Er setzte den Fokus auf Bauschlosserei und den Bau von Industrieanlagen – ein erfolgreiches Unterfangen.

Mit seinem Sohn Bernd Levermann, 46 Jahre alt, ist nun die 4. Generation am Ruder. Er führt den Betrieb gemeinsam mit seinem Vater Bernhard. Der Kundenstamm des Familienbetriebes besteht zu 80 bis 90 Prozent aus Industriekunden, der Rest ist private Kundschaft. Es gibt noch eine Besonderheit: Produziert wird auch im künstlerischen Bereich. Skulpturen aus Metall sind wohl kein Problem.

Der aktuelle Umsatz und die Höhe der Investition wurde nicht verraten. Da hält man sich zurück.

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