Gertrüdchen: Letzte Vorbereitungen

Sabine Rogoli (links) und Debora Carbone – beide natürlich mit Gertrüdchenschal – bei ihrer Patrouille auf dem Kirmesplatz.

Neuenrade -   Grandioses Wetter, Betriebsamkeit auf dem Neuenrader Festgelände, gut gelaunte Organisatoren, neugierige Kinder. Am Vortag des Gertrüdchens herrscht eine gewisse Vorfreude in der Stadt.

Denn am Freitagnachmittag startet die Kirmes – mit Freifahrten von 15 Uhr bis 15.30 Uhr – danach geht es langsam nahtlos über zur Party am Abend, der Samstag und Sonntag ist ganz dem Gertrüdchen gewidmet. Gut zu tun hattenim Vorfeld jedenfalls Sabine Rogoli (Chef-Organisatorin) und Verwaltungsmitarbeiterin Debora Carbone mit der Marktbestückung. „Pausenlos ging das Telefon, und Standbetreiber wollten noch unbedingt einen Platz haben“. Allein am Donnerstag gab es noch um die 20 Anrufe. Auch persönlich standen Standinteressenten beim Ordnungsamt auf der Matte. Und Rogoli und Co machten natürlich alles möglich, schauten, ob nicht noch irgendwo ein Eckchen für einen interessanten Stand zu haben war. Jetzt allerdings ist alles „dicht“.

Hochzufrieden ist Sabine Rogoli jedenfalls mit Art und Anzahl der Stände. „Das ist wirklich ein tolles Angebot“. Jede Menge Essenstände aller Geschmacksrichtungen von italienischen Antipasti bis hin zu Reibeplätzchen. Auch Schuhe, etliche Klamottenstände, Bettwäsche Tischdecken, Hara, Kochgeschirr, Trendartikel, Notfallleuchten, Kerzen, Baumkuchen. Da sei für jeden Geschmack etwas dabei – da ist sich Sabine Rogoli sicher. Sie bereitet sich nun auf Sonderschichten vor. Sie wird von nun an zwischen 6.30 Uhr (Samstag, 5.30 Uhr) und Mitternacht vor Ort sein. Denn irgendwas ist immer.

Vorfreude herrscht bei den Kindern. Gestern Mittag war sogar eine Abordnung aus dem Familienzentrum Sausebraus mit ihren Erzieherinnen auf dem Kirmesplatz unterwegs, um sich schon mal umzuschauen. Auch der eine oder andere Rentner ließ sich blicken, begutachtete den Aufbau der Kirmes-Geräte.

Die Betreiber der Fahrgeschäfte hatten gestern dann gut zu tun, um letzte Feinarbeiten zu erledigen. So legten Nicolae Ganga und Alim Valentin Nuta gestern noch fleißig Hand an und brachten die Fahrzeuge ihres Kinderkarussells auf Hochglanz. Für Trucks, Jeeps und Co setzten sie natürlich hochwertige Autopolitur und Muskelschmalz ein. Der Kollege des Twister war dabei noch Schrauben anzuziehen, Geländer aufzubauen und alles für den Wochenendbetrieb herzurichten. Abnahme ist dann heute.

Auch bei den Neuenrader Vereinen herrscht eine gewisse Aufregung, zumindest bei denen, die ein Angebot haben: Da muss noch Suppe gekocht werden, Torten gebacken, Räume hergerichtet und Getränke parat gestellt werden. Alles muss funktionieren – denn für einige Vereine ist das Neuenrader Gertrüdchen eine wichtige Einnahmequelle.

- Von Peter von der Beck

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