Lehrreiche Waldwoche für Affelner Kindergartenkinder

NEUENRADE ▪ Es sind paradiesische Zustände für die Kinder - und auch für die Erzieherinnen. Im Affelner Wald rund um die SGV-Hütte verbringen die Kinder aus der Städtischen Kindertageseinrichtung Affeln aktuell jeden Tag draußen: Es ist Waldwoche.

Das Wetter ist optimal, im Wald ist es angenehm temperiert und es gibt viel zu entdecken – und zu tun. „Die Kinder haben hier keine Langeweile“, sagte Leiterin Elisabeth Voß. So war ein guter Teil der Kindergartenkinder in einem weiträumig mit Trassierband abgesteckten Gebiet damit befasst, „Zwergenhäuser“ aus Naturmaterial zu bauen. Für die Betten müssten die Zwerge aber selbst sorgen, sagte ein Junge. Auch Männchen aus Tannenzapfen waren gelegt worden und mit Baumscheiben konnten die Kinder spielen. Viele beschäftigten sich aber auch mit den Dingen, die ihnen der Spielplatz Wald anbot. Diese Waldwoche fördert die Kinder der dreigruppigen Einrichtung in besonderer Weise. Motorik und das soziale Miteinander werde gefördert. Die Kinder fänden Freundschaften auch in anderen Gruppen. Die Kinder bewegen sich sehr viel: Allein der tägliche Marsch von der Einrichtung an der Freiheit bis zur Hütte beträgt hin und zurück gut drei Kilometer. Das sei den Kleinen manchmal zuviel. Aber die Erzieherinnen sind gerüstet: Die kleinen U2-Kinder werden im Fall der Fälle mit dem Bollerwagen transportiert. Manche Mütter holen ihre Kinder auch auf halber Strecke ab. Auch ein Auto für das Gepäck gibt es. Zum Abschluss der Waldwoche wird gegrillt.

Ein Opfer fand die Waldwoche leider: Eine 1,20 Meter lange Ringelnatter wurde überfahren.

Peter von der Beck

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