Für lebenslang gesunde Zähne - Kita-Besuch

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Bereits seit zehn Jahren betreut die Zahnarzt-Helferin Christine Hartmann-Sipinski die Mädchen und Jungen der Kita Unterm Regenbogen.

Neuenrade - „Das Ziel der mehrtätigen Aktion, die zweimal im Jahr stattfindet, ist die Kinder für die Zahn- und Mundhygiene zu sensibilisieren. Mit einer positiven Einstellung verlieren die Kinder auch die Angst vorm Zahnarztbesuch“, erklärte Zahnarzthelferin Christine Hartmann-Sipinski bei ihrem Besuch in der Kita Unterm Regenbogen.

Sie führt dort seit bereits zehn Jahre die Aktion der „Zahn-Prophylaxe“ durch.

„Schaut mal alle her, denn so putzt ihr gründlich und mit der richtigen Technik“, sagte die 50-jährige Zahnarzthelferin, die bereits drei Jahrzehnte Berufserfahrung hat. In Kleingruppen mussten die Kita-Kinder dann im Badezimmer der Tagesstätte auch selbst Hand anlegen und die eigenen „Beißerchen“ - unter Aufsicht und mit Tipps von Expertin Hartmann-Sipinski - säubern. „Die Zahngesundheit der Kleinen liegt dem ganzen Praxis-Team sehr am Herzen. Gerade in der Kindheit lernt man viele elementare Dinge, die die Kleinen bis ins Erwachsenenalter nicht vergessen“, so die Zahnarzthelferin, die seit 15 Jahren in der Praxis von Dr. Roland Böhme arbeitet.

Sie gab den Kleinen auch wichtige Tipps, wie sie auch bis ins spätere Erwachsenenalter ihre Zähne gesund und stark halten können: „Ihr solltet wenig Zucker und mehr Gesundes essen und mindestens zweimal am Tag die Zähne ordentlich putzen“, erzählte sie den Drei- bis Sechsjährigen. So könnten die Kinder, die sich bereits im Zahnwechsel befinden, durch die Vorsorgemaßnahmen - zu denen auch der zweimalige Besuch pro Jahr beim Zahnarzt zählt - den Grundstein für ihre Zahngesundheit legen.

Die Kinder hörten neugierig zu und erklärten Hartmann-Sipinski, was sie bereits daheim zum Thema Zahnpflege gelernt hatten.

Zudem haben die Vorschulkinder noch eine zusätzliche Option: Als besonderen Höhepunkt können die Mädchen und Jungen auf persönliche Einladung des Dentisten die Zahnarztpraxis am Mühlendorf besuchen. Dort gibt der Arzt ihnen die Gelegenheit, selbst in die Rolle des Zahnarztes schlüpfen: An einem Gipsmodell dürfen die Kita-Kinder dann selbst ein Loch bohren und dieses anschließend, unter Anleitung von Roland Böhme, mit einer vorgefertigten Masse wieder befüllen. „Mit den spielerischen Komponenten fällt das Lernen umso leichter und das Erlebnis bleibt ihnen länger im Gedächtnis“, weiß Hartmann-Sipinski zu berichten. Zudem bekommt jedes Kind ein Kuscheltier, einen Zahnputzbecher sowie eine Zahnbürste, als Andenken an den Besuch beim Zahndoktor.

Von Benny Finger

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