Leader-Region: Weitere Neuenrade-Projekte

Die Leader-Region Neuenrade-Balve-Sundern-Arnsberg mit der Sorpe als Zentrum.

Neuenrade - Das Generationen-Projekt in Altenaffeln läuft. Doch es gibt in Neuenrade noch weitere Aktionen unter dem Dach von Leader, die derzeit vorbereitet werden.

 Die Themen sind dabei Tourismus, Gesundheit und ein übergeordnetes Projekt, das in allen Mitgliedskommunen auf starkes Interesse stößt: Mobilität. Auch seitens der Leader-Organisatoren gibt es einen übergeordneten Plan. Das erläuterte Diplom-Geografin Annika Kabbert, vom Regionalmanagement der Leader Region Neuenrade, Balve, Sundern, Arnsberg auf Anfrage.

 In der Tat gibt es das Projekt, Neuenrade touristisch attraktiver zu machen. Hier rückt offenbar die Motte in Küntrop in den Fokus. Die Motte, eine nachgebaute Turmhügelburg aus Holz, erfährt in jüngster Zeit immer mehr Wertschätzung. Sie wird abends beleuchtet und es gibt Führungen und Veranstaltungen. Sie wird schon von weitem durch die exponierte Lage wahrgenommen.

Und ein weiteres Projekt gibt es, das sich im weitesten Sinne mit dem Thema Gesundheit in Neuenrade befasst. Das Themen-Spektrum ist hier groß. Die Versorgung mit Hausärzten wäre hierbei nur ein Aspekt, hieß es aus dem Regionalbüro. Bis es etwas Vorzeigbares gibt, wird es allerdings noch dauern. Derzeit werde an den Konzepten gefeilt, sagte Kabbert mit. Nach den Sommerferien werde sich da sicher etwas tun. Anfang Oktober gebe es eine Sitzung, da werde es konkreter.

Nicht nur für Neuenrade interessant ist das Thema Mobilität. Hier geht es unter anderem auch um die verbesserte Anbindung von Neuenrade und auch Balve zur Sorpe. Zu diesem Thema gebe es aus allen beteiligten Städten Nachfragen. Die Anbindung durch den öffentlichen Personennahverkehr oder auch die Radwege würden dabei ein wichtige Rolle spielen. Dabei gelte es auch durchaus, Barrieren zu überwinden. Dazu gehöre die Kreisgrenze und auch unterschiedliche Organisationsformen und Strukturen des Nahverkehrs. Hier sei in der Tat vernetztes Denken nötig – städte- und kreisübergreifend.

Kabbert berichtete auch von einem zukünftigen Projekt des Leader-Vereins: „Sorpe als Zentrum“. Hier werde man künftig versuchen, die Sorpe als Zentrum der Bürgerregion Sorpesee verstärkt in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu rücken. „Das wollen wir erlebbarer und fühlbarer machen“. Im Regionalbüro wird man auch in anderer Hinsicht tätig. So verweise man bei verschiedenen Gelegenheiten auch auf diverse andere Fördertöpfe hin, die sich für manche Idee und für manches Ansinnen besonders gut eigen.

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