St. Martin: Kinder trotzen dem Regen

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Die Kinder hatten die bunten Laternen größtenteils selbst gebastelt und trugen die fantasievollen Motive während der Martinszüge zur Schau.

Küntrop - Aufgrund der schlechten Wetterlage trübten sich die Aussichten auf einen trocken Martinsumzug merklich ein. Doch schon am Freitagabend trotzten die Kindergartenkinder des St. Georg Kindergartens aus Küntrop dem Regen und liefen gut gelaunt und gut geschützt vor der Nässe mit ihren bunten Laternen los.

Viele verschiedene Motive gab es zu sehen und die Jungen und Mädchen trugen die größtenteils selbstgebastelten Wunderwerke stolz vor sich her. Unterstützt von den Jugendlichen Fackelträgern ging es dann singend und leuchtend durch Küntrop.

Die sechsjährige Lina war wohl die bislang jüngste Martinsreiterin im Dorf, die mit ihrem Pony Walli in diesem Jahr erstmals den Umzug anführte. Im Anschluss erfreuten sich die Kinder an den Martinsbrezeln und Getränken, die verteilt wurden.

Die Maxikinder vom Kindergarten führten dann auch noch ein Martinsspiel auf. Auch am Samstagabend sah das Wetter nicht besser aus: Sturm und Regen bestimmten das Bild. Doch der Martinsumzug, der auf dem Schulhof der Burgschule startete, fiel nicht ins Wasser. Flotten Schrittes folgte man mit den vielen bunten Laternen, singend dem Musikverein, der hinter dem Martinsreiter durch den Park herschritt.

Etwas abgekürzt wurde hier allerdings der Weg, so ging es nur eine Runde durch den Stadtpark, um wieder zum wärmenden Feuer auf dem Schulhof zurückzukehren und das Martins-Spiel anzusehen. Dort erfolgte dann auch die Mantelteilung, um an den heiligen Martin zu erinnern, der damals so gütig zu dem frierendem Bettler gewesen ist.

Im Anschluss gab es Kinderpunsch und Martinsbrezeln, die der Trödelmarkt gespendet hatte. Viele der bunten Laternen waren hinter Plastiktüten geschützt, damit sie nicht aufweichten und doch ging dadurch von ihrer Schönheit nichts verloren. Doch in diesem Jahr hatten die Kleinsten sogar wasserfeste Laternen und waren für das nasse Wetter gut ausgestattet. Um die kleinen Pilze vor der Witterung zu schützen, bestanden sie aus Plastikflaschen und Schaumstoffschirmen, mit dem Ergebnis, dass der Regen ihr nichts anhaben konnte. So machte es trotz Regens auch den Kleinsten richtig viel Spaß, die Laternen durch die Dunkelheit zu tragen.

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