Investitionen in Schul- und Sportbereich

NEUENRADE ▪ Einstimmig, nach mehr oder weniger langen Statements mit dem Tenor, dass Kinder die Zukunft seien und deshalb jede Investition im Schul- und Sportbereich sinnvoll sei, ging die Beschlussempfehlung an den Rat, dem Schul- und Sportetat zuzustimmen. Auch der CDU-Antrag für das „Streetsoccerfeld in Altenaffeln“ ging ohne nennenswerte Gegenrede durch. Alle fanden das gut, freuten sich, dass sich dort schon viele Sponsoren gefunden hatten.

Besondere Aufmerksamkeit erfuhren dann die Berichte der jeweiligen Schulleiterinnen. Hier zog erstmals Astrid Tillmann (Gemeinschaftsschule) Bilanz. Sie berichtete, dass fast ausschließlich gutes Feedback von Schülern, Lehrern und Eltern bei ihr ankomme. Kritik erfahre sie kaum. Sie konnte von den Fortbildungen der Lehrerschaft berichten, dass die hierbei fachlich von der Bezirksregierung gut begleitet würden. Die Schule arbeite an einer für die Eltern transparenten Leistungsbewertung. Das sei sehr wichtig. Schließlich werde nicht in unterschiedlichen Kursen unterrichtet, sondern es werde in einer Klasse differenziert auf die Schüler eingegangen. Vor diesem Hintergrund sprach Tillmann auch davon, dass sie es für sinnvoll halte, jeweils einen Klassensatz Laptops zu ordern. Damit könnten die Schüler differenzierter arbeiten. Da könne man eher auf Whiteboards verzichten. Denn gerade die seien eher nur für Frontalunterricht geeignet. Es gibt für die Laptops noch Mittel aus einem Sponsorenprogramm.

Christa Sacher, Leiterin der Burgschule, hatte ebenfalls höchst interessante Statements zu verkünden. So werden die Anfangs- und Endzeiten an der Schule verändern, um den Buszeiten gerecht zu werden. Etliche Kinder müssten teilweise 20 Minuten und länger auf den Bus warten oder kämen erst kurz vor knapp. Die Anfangszeiten wollen man nun um zehn Minuten nach hinten verschieben.

Sorgen bereitet der Schulleiterin ein wenig die Situation mit den Lehrern. Man suche dringend einen Lehrer, der auch Sport machen könne. 30 Berwerbungen lägen ihr bereits vor, doch nur zwei davon seien mit Sport dabei, die würden auch entfernt wohnen. Vor Weihnachten würden jedenfalls Auswahlgespräche geführt (Berichte folgen. ▪ Peter von der Beck

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