Leader-Projekt

Generationenpunkt Altenaffeln ist fast vollendet

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Die beiden Regionalmanager Lars Morgenbrod und Annika Kabbert zeigten Inge Blask das erste Leader-Projekt der Region Neuenrade im Ortsteil Altenaffeln. Zum Fördergebiet der EU gehören Neuenrade, Balve, Sundern und Arnsberg.

Altenaffeln - Der Generationenpunkt Altenaffeln ist fast fertig gestellt – nur wenige Dinge fehlen noch. Am Donnerstag war die zuständige Fachfirma mit Bepflanzungsarbeiten befasst, zudem muss noch das Sonnensegel für das grüne Klassenzimmer installiert werden.

Die Landtagsabgeordnete Inge Blask (SPD) fuhr in ihrem Wahlkampfmobil am Donnerstag in Altenaffeln vor. Mit dabei hatte sie den Leader-Regional-Manager Lars Morgenbrod. Und auch seine Kollegin Annika Kabbert stieß hinzu, um der Abgeordneten das EU-Projekt zu erläutern.

Auch Ortsvorsteher Andreas Wiesemann-Hesse (CDU) war dabei – allerdings nur virtuell. Per Skype wollte er sich dazuschalten, was allerdings an der schlechten Datenleitung scheiterte, sodass er nur kurz mit Inge Blask – und dann auch nur per Handy kommunizieren konnte. Morgenbrod erläuterte dann, dass es maßgeblich der Altenaffelner Zirkel, gewesen sei, der unter Federführung von Wiesemann das Projekt auf dem Weg gebracht hatte.

Kosten von rund 150.000 Euro

Der Ortsvorsteher hatte sich in Norddeutschland die Anregung zu dem Projekt geholt und wollte es dann in Altenaffeln umsetzen. Mit dem EU-Projekt Leader ergab sich dann die Möglichkeit an Fördergelder zu kommen. Und es gelang. Morgenbord sagte gestern, dass das Generationenpunkt-Vorhaben in Altenaffeln gut 150.000 Euro koste, aus dem Leader-Topf gebe es dafür rund 100.000 Euro.

Insgesamt stehen für die Leader-Region Neuenrade, Balve, Sundern und Arnsberg (Bürgerregion am Sorpesee) 3,1 Millionen Euro zur Verfügung. Mit dem EU-Projekt soll der ländliche Raum gefördert werden. Projekte werden aber nur mit 65 Prozent bezuschusst.

Lob für das Engagement

Lob gab es gestern für das Engagement der Altenaffelner Dorfgemeinschaft, die auch mit viel Eigenleistung für die Realisierung des generationenübergreifenden Projektes gesorgt habe. Am 14. Juni nun soll das Projekt offiziell eröffnet werden.

Kinder präsentierten Blask in der Schule einen Rückzugsraum mit einem gigantischen Fernseher und einem Computer. Hier kann man sich nicht nur in aller Ruhe mit älteren Menschen beschäftigen. Dort können Ältere auch eben über Skype mit ihren Kindern, die anderswo wohnen, in Kontakt treten, wenn sie zu Hause keine Möglichkeit haben.

Gutes Wort beim Minister

Blask fand das alles gut, lobte das Leader-Projekt und sagte gar, dass sie bei der Vergabe noch ein gutes Wort bei Minister Johannes Remmel eingelegt habe. Blask nutze die Gelegenheit, um darauf hinzuweisen, dass die SPD sich noch vorgenommen habe, ein Wirtschaftsprogramm für ländliche Regionen aufzulegen: Da gehe es um Breitband-Datenleitungen und um den öffentlichen Personennahverkehr.

So mancher junge Mensch müsse für eine Lehrstelle eine gehörige Strecke zurücklegen. Da plane die SPD ein Azubi-Ticket. Nicht nur Studenten sollten derart gefördert werden.

In Sachen Breitband könne sie sich vorstellen, dass mit entsprechenden digitalen Strukturen die Gesundheitsversorgung verbessert werden könne.

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