Bahn wird am Ütterlingser Viadukt aktiv

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Am 4. Juni sollen am Eisenbahnviadukt Ütterlingsen die Arbeiten zur Entfernung der Vegetation beginnen.

Werdohl - Die Deutsche Bahn will heute (4. Juni) mit Pflegearbeiten im Eisenbahnviadukt Ütterlingsen beginnen. Bis zum Beginn der Instandsetzung wird es aber wohl noch einige Zeit dauern.

Im Januar hatte die DB der Stadt Werdohl zugesagt, in diesem Jahr bis Juni Instandsetzungs- und Pflegearbeiten an der denkmalgeschützen Eisenbahnbrücke durchzuführen. In einem Gespräch mit Bürgermeisterin Silvia Voßloh und Reinhild Wüllner-Leisen von der Stadtverwaltung, mit Claudia Reck vom Westfälischen Amt für Denkmalpflege und mit Ortsheimatpfleger Heiner Burkhardt hatten Vertreter der Bahn den Fahrplan für die Sanierung des ramponierten Viaduktes abgesteckt.

In den nachfolgenden Wochen und Monaten ist dann aber offensichtlich nicht mehr viel passiert. Erst jetzt, kurz vor Ablauf des selbst gesetzten Ultimatos, wird die Bahn aktiv.

„Der Rückschnitt der Vegetation an dem Viadukt wird in Sperrpausen am Montag, 4. Juni, beginnen“, kündigte ein Bahnsprecher in der vergangenen Woche nach Anfrage der Redaktion an. Die Bahn wird also zunächst die Büsche und Bäume entfernen lassen, die aus vielen Fugen des Bruchstein-Bauwerks sprießen.

Die von den Denkmalbehörden geforderte „kurzfristige Behebung“ der Schäden wird aber noch nicht vorgenommen. „Instandhaltungsarbeiten müssen derzeit noch mit der Unteren Denkmalbehörde abgestimmt werden“, teilte der Bahnsprecher mit.

Zur zeitlichen Verzögerung habe die „sehr aufwendige Planung der Instandhaltungsarbeiten geführt“, erklärte er. Das Viadukt sei nur schwer erreichbar und es müssten zum Beispiel Kletterer zur Ausführung der Arbeiten eingesetzt werden.

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