Neuenrade von Baustellen eingerahmt

Die Arbeiten für die Randstein-Anlage sind nun schon weit auf Neuenrader Gebiet ausgedehnt. -   Foto: von der Beck

Neuenrade -  Die Straße über den Kohlberg (L 698) wird in Kürze voll gesperrt. Wer also demnächst von Neuenrade aus in die Nachbardörfer Dahle/ Evingsen oder gen Hemer fahren möchte, der muss theoretisch ab 10. Juni via Werdohl die Lenne entlang, das Netter Tal wieder hinauf oder eben über Balve oder gar durchs Hönnetal fahren.

Für Ortskundige gibt es da noch den Schleichweg via Höllenstein/Nettenscheid, eine kurvige, zum Teil enge Rumpelstrecke. Auch wer nach Neuenrade fahren möchte, muss natürlich Umwege in Kauf nehmen. In den kommenden drei Monaten wird es daher besonders für Pendler recht nervenaufreibend werden. Im Herbst dann heißt es wieder Bahn frei.

Wie dem auch sei: Konnten in einer ersten Bauphase die Randstein-Anlagen – immerhin handelt es sich hier um eine Strecke von 4,6 Kilometer – noch unter einer halbseitigen Sperrung in einer Wanderbaustelle erneuert werden, muss die Straße ab 10. Juni für die jetzt kommenden Arbeiten am Fahrbahnoberbau in Gänze für den Verkehr gesperrt werden.

Damit der Zugang zum Kohlberghaus und zum Restaurant Belvedere kontinuierlich, zumindest von einer Seite gewährleistet bleibt, wird die Vollsperrung in drei Teilabschnitten durchgeführt, wobei die einzelnen Bauabschnitte jeweils für eine Dauer von etwa vier Wochen gesperrt sind. Im ersten Bauabschnitt erfolgt die Sperrung zwischen Dahle und der Zufahrt zum Kohlberghaus. Wie Diplomingenieur Carsten Spreemann von Straßen NRW erläuterte, wurde die Baustelle, insbesondere was die Randsteine betrifft, durch viel Man-Power in Angriff genommen. „Wir hatten da enge Zeitvorgaben gemacht“. Die Randanlagen wurden besonders stabil gebaut, um die Belastungen der Fahrbahn aufzunehmen. Voraussichtlich Mitte September, so heißt es nun von Straßen NRW, soll die Straße wieder vollständig befahrbar sein, anschließend würden noch Restarbeiten erledigt.

Spreemann ist auch zuständig für die Projektabwicklung des Ausbaus K12/14 Richtung Garbeck. „Hier läuft es perfekt“, sagte Spreemann, der zudem betonte, dass die Straße abschnittsweise freigegeben werde. Auf jeden Fall bleibe der Zugang zum Flugplatz und zum Restaurant Ikarus immer möglich. Unter dem Strich sprach der Ingenieur der bauausführenden Firma und auch den Kommunen ein Lob aus, was die Zusammenarbeit anbelangt. Spreemann sagte abschließend: „Ich bin zuversichtlich, dass wir die Zeitpläne einhalten“.

- Von Peter von der Beck

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