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Kurzer, aber heftiger Wintereinbruch: Mehrere Unfälle

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Von: Carla Witt

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Am Dienstagvormittag waren die meisten Straßen – wie hier in Affeln – schon fast wieder schneefrei.
Am Dienstagvormittag waren die meisten Straßen – wie hier in Affeln – schon fast wieder schneefrei. © Witt, Carla

An den Haltestellen der Schulbusse war am Dienstagmorgen deutlich mehr los als üblich: Viele Kinder freuten sich über den ersten Schnee, und tobten sich schon vor Unterrichtsbeginn bei einer Schneeballschlacht richtig aus.

Die meisten Autofahrer hatten weniger Spaß an der weißen Pracht, denn vor allem in den höheren Lagen blieb der Schnee zumindest für einige Stunden liegen.

Diejenigen, die besonders früh mit dem Auto unterwegs waren, erlebten mitunter böse Überraschungen auf schneeglatter Fahrbahn. So erging es wohl auch einem Fahrer, der um 4.27 Uhr durch Affeln fuhr. In der 90-Grad-Kurve Hauptstraße/Ecke Stummelstraße sei sein Wagen gegen ein geparktes Auto geraten, teilt die Polizei mit. Der Sachschaden beläuft sich nach den Schätzungen der Beamten auf etwa 2000 Euro. In dieser Größenordnung liegt wohl auch die Schadenshöhe bei einem Unfall in Neuenrade. Dazu kam es kurz nach 7 Uhr an der Wilhelmshöhe. Einzelheiten lagen Polizeipressesprecher Christof Hüls zunächst nicht vor.

Unfall mit Räumfahrzeug

Dagegen ist bekannt, wie es dazu kam, dass in Werdohl ein Auto durch einen Streuwagen beschädigt wurde: Kurz nach 6.30 Uhr war das Räumfahrzeug an der Straße In der Furth im Einsatz. Der Fahrer musste rangieren – und beschädigte dabei mit dem Schild einen geparkten Wagen. Der Sachschaden ist beachtlich: er liegt bei etwa 6500 Euro.

Dass es in einigen Werdohler Straßen für die Räumfahrzeuge mitunter sehr eng wird, wenn Autos am Straßenrand parken, unterstreicht Werdohls Bauhofleiter Martin Hempel: „Das Räumschild ist drei Meter breit. Mitunter ist es Millimeterarbeit an anderen vorbeizufahren.“ Aus diesem Grund habe man beschlossen, in einigen Straßen Halteverbotsschilder in der Winterzeit aufzustellen. Welche Straßen betroffen sind, solle noch bekannt gegeben werden.

Täglich in Alarmbereitschaft

Momentan sind die Mitarbeiter der Baubetriebshöfe täglich in Alarmbereitschaft. „Das Wetter ist einfach sehr schwer einzuschätzen“, stellt Martin Hempel fest. Am Dienstag habe der Räum- und Streudienst kurz nach 5 Uhr mit der Arbeit im Stadtgebiet begonnen.

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