Ausstellungs-Eröffnung

Afrikanische Kinder-Kunst in der Burgschule

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Ein Teil der Schüler begrüßte die Ausstellungs-Besucher mit bunten Umhängen. Hinten Leiterin Johanna Winkelgrund.

Neuenrade - Ein Schuljahr haben die Schüler der Burgschule an ihren Kunstwerken gearbeitet, die inspiriert sind von afrikanischer Kunst. Am Donnerstag haben sie die Ausstellung eröffnet.

„Wenn ein Künstler etwas schafft, dann will er es auch zeigen“, erklärte Johanna Winkelgrund den Eltern, Geschwistern und Freunden, die zur Eröffnung der Ausstellung „Zauber-, Holz- und Schwarzgesicht“. Winkelgrund ist freischaffende Künstlerin und hat das Projekt an der Burgschule geleitet.

Für die passende Stimmung sorgten die Jungen und Mädchen am Donnerstag selbst: Mit Trommeln und anderen Musikinstrumenten erfüllten die Kinder die Burgschule mit afrikanischen Klängen. Den interessierten Erwachsenen, zu denen auch Schulleiter Awerd Riemenschneider gehörte, erklärten die jungen Künstler anschließend gern ihre Werke.

Dazu gehörten zum Beispiel unterschiedliche Masken. „Gruselig, aber auch lustig“, nannte Winkelgrund diese. Auch Figuren oder gemalte Bilder von Pyramiden, die aus Menschen bestehen, und von zwei ineinander verschlungenen Ringen – mit Gesichtern – sind zu sehen. „Das macht Kinder-Kunst aus“, betonte die Leiterin.

Die Schüler konnten frei an ihren Werken arbeiten

Für die Schüler, die über das ganze Schuljahr einmal wöchentlich in der Kinderkunstwerkstatt (Kiku) gearbeitet haben, hatte Winkelgrund viel Lob übrig. Sie hatten sich im Vorfeld Fotos von afrikanischen Kunstwerken angeschaut, dann aber ganz frei an ihren eigenen Werken gearbeitet. Der Platz reiche überhaupt nicht aus, um alles zu zeigen.

Das Projekt, aus dem die Ausstellung entstanden ist, wurde im Rahmen des Landesprogramms Kultur und Schule gefördert. Eine Förderung für das kommende Jahr ist schon beantragt, die Entscheidung der Jury steht nach Angaben von Johanna Winkelgrund noch aus.

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