Genuss für Augen und Ohren

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Diese beiden Künstler konnten die Besucher schon von weitem hören: Während der Gesang von „Sir Matze“ allerdings ein Genuss für die Ohren war, sorgte das Kreischen der Kettensäge von Raphael Spreemann eher für Schaudern.

NEUENRADE ▪ Schon von weitem hörte man das Kreischen von Raphael Spreemanns Kettensäge – und den Gesang von Sir Matze: Kunst und Kulinarisches erwartete die zahlreichen Gäste bei „Kunst und Klön“ entlang der Eulengasse.

Passend zum Straßennamen bot das Team der Kinderkunstwerkstatt Eulenbasteln an – dabei entstanden schmucke Einzelteile, die sich die großen und kleinen Designer in die Wohnung stellen können. Direkt neben dem Bastelstand und der Buttonmaschine stellte Brigitta Weidlinger-Kaiser ihre Exponate aus.

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Kunst und Klön

Die Glaskünstlerin gestaltete vor Ort Schmuck, Mobilés, Fensterobjekte und Gartenaccessoires. Neben Glas benötigt sie für auch Metall als Verbindungs- und Stabilitätsmaterial. Ihre Kunst sei dabei immer „im Werden“, es seien „bewegende Bilder und Lichtspiele“. „Das ist eine super Methode für Groß und Klein“, stellte Weidlinger-Kaiser fest.

Die Besucher konnten sich außerdem die Bilder von Beate Overhoff anschauen: In der Fahrschule Schäfer stellte die Affelnerin ihre Gemälde aus, die zum größten Teil aufwendig inszenierte Pferde zeigen.

Faszinierende Einblicke gewährte Katja Losch, die Jung und Alt zur Weinmalerei einlud. „Das ist ein Beobachten und Experimentieren“, erklärte die junge Frau. Die Gastdozentin an der Kinderkunstschule verwendet neben dem Wein auch Pigmente, um die Farbe des alkoholischen Getränks zu verstärken. So entstanden abstrakte Bilder in Rot- und Blautönen, denen die Festbesucher mehr als nur einen flüchtigen Blick schenkten.

Musikalisch begleiteten das „MK-2-Gitarrenduo“ sowie Ulrich Frenschkowski die vom Verkehrsverein initiierte Kulturveranstaltung. Dazu gehörte auch die richtige Verpflegung: „Typisch sauerländisch“ lautete hier das Motto. Bei den Gästen kam es an: „Lecker“, lautete deren Meinung. Im Angebot waren außerdem „Neuenrader Bütterken“ und geräucherte Forelle. Wem eher nach Kaffee und Kuchen zumute war, wurde im Restaurant „Zur Eule“ fündig.

Die Veranstaltung verlief ganz im Sinne des Verkehrsvereins: Gemeinsam mit der Familie, Freunden und Bekannten im Altstadtambiente klönen und dabei Kunst und Musik genießen. ▪ anke

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