Kunst mit Ball und Kamera:

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NEUENRADE ▪ So viel Mühe muss sich lohnen... . Mitte März machten sich der ehemalige Balver und Fußballfreestyler Dominik Kaiser und die ehemalige Neuenraderin Fotografin Sabrina Groke (Fotografin) auf den Weg von Ihrer neuen Wahlheimatstadt Köln in das beschauliche Neuenrade-Blintrop. Es galt Aufnahmen für den weltweiten Copa-Freestyle Wettbewerb zu machen.

Das Ziel stand fest: Das Fotostudio von Winfried Groke, Sabrinas Vater. Im Gepäck hatte Dominik einige Outfits und Fußbälle, Sabrina ihr Fotoequipment und kiloweise Mehl. Dan ging es los. Mit dabei Assistent Julien. Die ersten drei Stunden verbrachte Dominik also in farbigem Licht, den Ball auf einem Bein balancierend, und Julien betätigte ab und an die Nebelmaschine. Doch das war den beiden noch nicht spektakulär genug. Dafür haben sie sich nicht auf den Weg gemacht... Das Mehl musste her. Julien und Vater Winfried mussten den Freestyler mit Mehl zu bewerfen.

Die Versuchung war natürlich groß das Mehl vorher nicht aus den Packungen zu nehmen. Das Equipment wurde mit Folie verpackt und die untere Etage wurde freigeräumt. Alles bereit für eine riesige Sauerei. Dominik probte drei Tage vor dem Shooting noch extra einen „Ellbow Freeze kombiniert mit einen Hamstring lock“ ein. Dabei stütz er sein komplettes Körpergewicht ausschließlich auf einen Ellenbogen, hat die Beine in der Luft, und den Ball in die Kniekehle gepresst. Diesen schwierigen, schmerzhaften Stunt musste er über Stunden zig Mal auf dem harten Studioboden wiederholen. Es scheiterte so oft an dem fliegendem Mehl. Zu hoch, zu tief, zu wenig, zu viel, zu früh zu spät. Die beiden Assistenten gaben wirklich ihr bestes aber das Mehl flog einfach zu unkontrolliert. Am späten Abend war das Studio mit einer Mehlschicht bedeckt, jeder Winkel, jede Fuge, jedes Bild an der Wand. Dominik hatte aufgeschürfte Knie, jede Menge blauer Flecke und schmerzenden Ellenbogen. Auch Sabrina Groke blieb durch den Körpereinsatz beim Fotografieren von Blessuren nicht verschont. Doch für die Bilder habe es sich einfach gelohnt.

Nach grober Studiosäuberung wurde Sabrinas Mutter Gitta mit eingespannt Dominik mit Wasser zu begießen. Er absolvierte einige Stunts im Sprung, immer noch voll konzentriert und höchst professionell. Trotz Schmerzen, Blessuren und dem kalten Wasser von allen Seiten. Sabrina saß ebenfalls im zentimeterhohen kalten Wasser, um den richtigen Aufnahmewinkel zu haben. Dann war es endlich geschafft: Viele Hunderte Top-Aufnahmen waren im Kasten. Danach hieße es aber erst einmal Studio putzen. Und bei der Fotografin erwachte der Ehrgeiz. Sie wollten noch Fotos von der Ellbogen-Figur mit Nebel. So begann eine erneute Fotosession, trotz Blessuren. Doch es hatte sich offenbar wieder gelohnt. Diese Bilder gefielen besser, die Bildwahl für den Contest war getroffen. Groke und Kaiser treten nun gemeinsam für Deutschland an, und hoffen auf fünf Sterne von denen, die in Internet für das Foto voten.

Dafür muss man sich registrieren auf: http://copafreestyle.com/copachallenge/category/pictures/ und mit fünf Sternen für das Bild „DK 4 Copa Freestyle“ abstimmen.

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