Kulturzentrum mit Moschee kommt

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Die Fraktionen und Parteienvertreter, die Verwaltungsspitze und die Vertreter des türkisch-Islamischen-Kulturzentrums demonstrieren Einigkeit.

Neuenrade - Die türkisch-islamische Gemeinschaft wird am Schöntaler Weg 8/Industriestraße ein Grundstück erwerben und dort ihren Vorstellungen gemäß ein türkisch-islamisches Kulturzentrum bauen.

 Die Stadt Neuenrade und der Türkisch-Islamische Kulturverein Neuenrade und Umgebung arbeiten dabei zusammen, um den Wunsch dieser islamischen Gemeinde nach einem größeren Kulturzentrum zu realisieren.

 Am vergangenen Freitag wurden die Verträge mit der Stadt unterschrieben, denn die Stadt wird die aktuelle Moschee (Bahnhofstraße, vis á vis von Schreinerei Roß) sowie angrenzende Gebäude erwerben. Im Gegenzug erhält die islamische Gemeinschaft somit Kapital, um die Pläne mit zu realisieren. Dabei wird die Emug mit ins Boot geholt, die Europäische Moscheebau- und Unterstützungsgemeinschaft, welche beim Bauvorhaben mit Architekten und Bauleitung zur Seite stehen wird.

Das Vorhaben hat nach Schätzungen des 1. Vorsitzenden, Hamit Yilmaz ein Investitionsvolumen von 1, 5 bis 2 Millionen Euro. In der Übergangszeit (vier Jahre) darf der Verein die bisherige Moschee aber weiter nutzen. Somit ist eine Lösung gefunden, mit der offensichtlich alle Beteiligten glücklich sind. Zudem gibt es politischen Konsens, alle Fraktionen sowie die Vertreter von Bündnisgrünen und FDP stehen hinter dieser Entscheidung, die alle als „gut für die weitere Entwicklung der Stadt“ bewerten.

Somit wird auch die Situation an der Bahnhofstraße mittelfristig entschärft. Dort kommt es wohl beim Freitagsgebet oder Festivitäten immer zu chaotischen Parkverhältnissen. Es gab viele Beschwerden.

 Von Peter von der Beck

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