Küntroperin veröffentlicht Fantasy-Roman

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Martina Grünebaum zeigt das Cover ihres Romans „Nebenbei die Welt sortieren“. Ihrer Katze scheint es zu gefallen.

Küntrop - Der Fantasy-Roman „Nebenbei die Welt sortieren“ ist über mehrere Jahre hinweg entstanden und das über weite Strecken zunächst handschriftlich, mit Kugelschreiber auf Papier. Die Autorin Martina Grünebaum ist in Küntrop zuhause. Sie erzählt von ihrem zeitintensiven Hobby Schreiben und von der Vorfreude auf die Vorstellung ihres Werkes im Altenaer Apollo-Kino am Freitag, 24. Oktober.

„Meinen Block kann ich überall mit hinnehmen“, verrät die Autorin, „ans Bett, in die Küche oder wenn ich auf Reisen bin.“ Ideen wollen nämlich sofort festgehalten werden. Auf dem Computer tippt sie später alles ins Reine – so ungezwungen ist ihre Arbeitsweise.

Der Roman „Nebenbei die Welt sortieren“, handelt von einer Hausfrau und Mutter, die gegen die Tücken des Alltags kämpft und zwischen Zufriedenheit und Selbstzweifeln schwankt. Nebenbei ist die Protagonistin eine Auserwählte, die Einblicke in eine Fantasy-Welt hat – beispielsweise Einhörner sehen kann – und dann in eine Heldenrolle schlüpfen muss, die ihr gar nicht besonders liegt.

„Der Roman spielt aber trotzdem im Hier und Jetzt, in unserer Welt“, verrät Grünebaum. Die Charaktere entwickeln sich im Laufe des Handlung – genau so, wie die Geschichte selbst sich auch über einen langen Zeitraum entwickelt hat. „Das Buch war eigentlich schon vor ein paar Jahren fast fertig gestellt und lag dann in der Schublade“, sagt die Autorin. Freundinnen, ihr Mann und ihre beiden Söhne (17 und 14 Jahre alt) haben es im Laufe der Zeit Korrektur gelesen und auf Verständlichkeit geprüft.

Im Verlag Wortspiel Literatur ist das 308 Seiten starke Buch jetzt erschienen, in noch recht geringer Auflage gedruckt worden und in den gängigen E-Book-Portalen verfügbar. Auf das Genre Fantasy ist Martina Grünebaum keinesfalls festgelegt. In der Autorengruppe „Mörderisches Sauerland“ hat sie bereits kleine Krimis geschrieben und für ein Magazin über Katzen eine Kurzgeschichte über ebendiese sowie einen humorvollen Text über die Eigenheiten der Tiere veröffentlicht. Nicht zuletzt ihre eigenen beiden Katzen, die sie Tag für Tag begleiten und auch mit am Schreib- oder Esstisch sitzen, wenn sie Texte schreibt, waren dazu Inspiration.

Halbtags arbeitet die Küntroperin als kaufmännische Angestellte, in der Freizeit schreibt sie „manchmal mehrere Stunden am Stück, mal nur einen Moment lang.“ So sind auch schon Kindergeschichten und Gedichte entstanden, die in eine andere Welt entführen und gleichzeitig vom Umfeld und aus dem täglichen Leben inspiriert sind.

Und jetzt, wo die Lesung ihres eigenen ersten Romans kurz bevorsteht, ist die Autorin natürlich „ein bisschen aufgeregt“, und sagt: „Als die Veranstaltung Anfang des Jahres geplant wurde, war alles noch so weit weg. Jetzt ist es plötzlich so weit. Ich freue mich.“

Von Kristina Köller

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