Hubschrauber konnte nicht landen

Schwerstverletzter per Rettungswagen von Küntrop nach Hagen

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Die Feuerwehr musste die Fahrzeuginsassen per Rettungsschere aus ihrem Fahrzeug befreien.

[Update, 11 Uhr] Küntrop - Nach einem Frontalzusammenstoß zweier Fahrzeuge war die Küntroper Straße bis weit nach Mitternacht voll gesperrt. Ein angeforderter Rettungshubschrauber konnte die Einsatzstelle nicht erreichen.

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B229 wurde am Montagabend mindestens eine Person schwerstverletzt.

Gegen 20.15 Uhr, so die Informationen der Polizei, kollidierten ein VW Golf und ein VW Passat auf der Strecke zwischen Küntrop und Langenholthausen auf Höhe Blintrop.

Nach Aussage der Polizei war der Golf, besetzt mit zwei jungen Männern, in Richtung Balve unterwegs und aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geraten. 

Der Passat-Fahrer kam leicht verletzt ins Krankenhaus.

Die beiden jungen Männer wurden bei dem Frontalzusammenstoß im Fahrzeug eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr, die mit allen Einheiten aus der Stadt Neuenrade vor Ort war, mit Hydraulikgeräten aus dem Fahrzeug geschnitten werden.

Die Trümmerteile verteilten sich durch den enormen Aufprall auf einer Strecke von 100 Metern.

Bei mindestens einer Person waren die Verletzungen so massiv, dass ein Rettungshubschrauber für den Transport in eine Spezialklinik angefordert wurde. Dieser musste seinen Einsatzflug jedoch wegen einer dichten Nebelfront abbrechen. "Aus Sicherheitsgründen", lautet die Begründung aus der Rettungsleitstelle.

Die Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort.

Der Schwerstverletzte wurde wegen der unmöglichen Luftrettung mit dem Rettungswagen über den Landweg in eine Klinik nach Hagen gebracht.

Der Fahrer des Passats war mittleren Alters, kam aus Sundern und verletzte sich nach ersten Informationen leicht, wurde jedoch zur Beobachtung mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. 

Auch nach Mitternacht blieb die Sperrung der Straße bestehen. "Es handelt sich um eine sehr große Unfallstelle - da dauert die Spurensicherung dementsprechend lange", sagte ein Sprecher der Polizei auf Nachfrage.

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