Küntroper Motte an jedem 2. und 4. Sonntag im Monat geöffnet

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Die Motte ist ein Wahrzeichen und an jedem 2. und 4. Sonntag geöffnet. der nächste Termin ist am 9. Oktober.

Küntrop - Als Motte oder Turmhügelburg wird in der Burgenforschung ein Bautyp bezeichnet, der aus einem künstlich aufgeworfenen, mit einem Wassergraben umzogenen Erdhügel besteht, auf dem sich ein zumeist hölzerner Turm unterschiedlicher Höhe erhebt, heiß es auf der Homepage der Stadt Neuenrade.

Und in Küntrop gibt es eben einen Nachbau zu bewundern. Der Begriff „Motte“ stammt aus dem Französischen (château à motte), wobei „Motte“ so viel wie „Erdklumpen“ oder auch „Erdsode“ bedeutet. Motten waren in ganz Mitteleuropa verbreitet; die Mehrzahl der Anlagen entstand im 11. Bis 12. Jahrhundert und wurde überwiegend von Angehörigen des niederen Adel errichtet.

Anlässlich der Ausstellung „Ritter, Burgen und Intrigen – AufRuhr 1225 – Das Mittelalter an Rhein und Ruhr“ des LWL-Museums für Archäologie in Herne 2010) wurde der Versuch unternommen, eine idealtypische Motte zu rekonstruieren, als deren Vorbild die undatierte Motte von Wegberg – Ophoven (Lkr. Heinsberg) diente. Die Nachbildung fand auf dem Areal des LWL-Museums Aufstellung. Bei einem Besuch einiger historisch engagierter Neuenrader Bürger im Frühjahr 2010 erfuhr man, dass die stattliche Turmhügelburg nach Beendigung der Ausstellung wieder abgebaut werden und danach – als Geschenk – an einen neuen Besitzer übergehen solle.

 Am Ende waren es die Neuenrader, die sich über das Geschenk freuen konnten. Der Aufbau der Motte wurde 2013 dort abgeschlossen. Die Finanzierung des Objektes wurde durch Spenden sichergestellt. Außerhalb der normalen Öffnungszeiten (jeden 2. und 4. Sonntag, 12 bis 15 Uhr) sind Sonderführungen möglich. Kontakt: Ludger Stracke (02 39 4 /53 6) Klaus Peter Sasse (02 39 2 /64 92 65), Dr. Rolf Dieter Kohl (02 39 2 / 61 99 1) .

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