Besondere Sternsinger-Aktion

Küntroper können sich den Segen abholen

Christa (links) und Karina Fittkau stehen bei der Krippe. Einige der Sterne, die die Sternsinger sonst bei ihrem Rundgang durchs Dorf bei sich tragen, sind in der Kirche aufgebaut.
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Christa (links) und Karina Fittkau stehen bei der Krippe. Einige der Sterne, die die Sternsinger sonst bei ihrem Rundgang durchs Dorf bei sich tragen, sind in der Kirche aufgebaut.

„Ein Dorf wird Sternsinger“, sagt Christa Fittkau, „ist in diesem Jahr unser Motto.“

Da coronabedingt die übliche Sternsinger-Aktion, bei der Mädchen und Jungen durch den Neuenrader Stadtteil gehen, zu den Haushalten hinkommen und dort die Aufkleber mit der Jahreszahl über den Haustüren anbringen, nicht stattfinden darf (wir berichteten), können die Interessierten nun in die Kirche kommen, um sich dort den Segensspruch in Form von Aufklebern abzuholen.

Dafür ist die Küntroper St.-Georg-Kirche derzeit täglich von 9 bis 16.30 Uhr geöffnet. „Das bleibt so, solange Corona noch da ist“, versichert Karina Fittkau, die mit ihrer Mutter zusammen in den Jahren zuvor zum Organisationsteam der Küntroper Sternsinger gehörte. Die meisten Kirchenbesucher werden dabei allein im Gotteshaus sein. Begrüßt werden sie lediglich von meditativer Musik, die dort den ganzen Tag lang läuft.

Sterne in der Kirche verteilt

In der Kirche verteilt sind die Sterne, die die Kinder sonst im Rahmen der Sternsinger-Aktion mit zu den Bürgern nehmen. Die Sterne sind an den Kirchenbänken befestigt und sollen zeigen, dass der Segen der Sterne auch in diesen Zeiten noch da ist. Christa Fittkau erklärt: „Und wer nicht nur seinen Aufkleber holen, sondern auch etwas spenden möchte, der kann dies im Pfarrheim tun.“

Ihre Tochter Karina erläutert: „Das Geld geht nach Brasilien.“ Rund um die Metropole Rio de Janeiro sollen dort Kinder auf vielfältige Weise mit den monetären Mitteln unterstützt. Es gibt eine Nachhilfe-Aktion. Es werden Freizeitangebote durchgeführt. Ein Mädchenheim wird betrieben. Die südamerikanischen Jugendlichen bauen ihr eigenes Obst und eigenes Gemüse an. „Wer mehr darüber wissen möchte“, laden die beiden Frauen ein, „neben der Krippe sind Informationen zu finden, die alles genau erklären.“

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